Was ist ein Mental Coach

Ein MENTAL Coach? Was ist das denn?

„Ich bin Kirstin und arbeite seit mehr als 20 Jahren als Coach.“

„Aha, was denn für ein Coach?“

„Ich bin Mentalcoach.“

„Was für‘ n Coach? Was machst Du denn da?“

So oder so ähnlich beginnen Gespräche, wenn ich gefragt werde, was ich denn beruflich so mache. Mit dem Begriff Mentalcoach kann kaum jemand etwas anfangen und häufig steht die Befürchtung im Raum, ich hätte besondere mentale Begabungen wie das zweite Gesicht oder Gedankenlesen. Das hat aber nichts miteinander zu tun.

Knoten im Kopf- und so


Ich helfe Menschen dabei, ihre inneren – mentalen – Blockaden zu überwinden und ihre Knoten im Kopf aufzulösen. Vielleicht kennst auch Du Situationen, in denen Du Dich ganz anders verhältst als Du es Dir vorgenommen hast. Dann übernimmt Dein Unterbewusstsein das Ruder und macht was es will – so fühlt es sich zumindest für viele Menschen an. Als gäbe es keinerlei Chance ihr Verhalten zu steuern und ihre Blockade zu überwinden. Doch das stimmt nicht!

Unser Unterbewusstsein bestimmt, wo es langgeht

Kurz gesagt: Mentales Coaching arbeitet hauptsächlich auf unbewusster Ebene. Unser Gehirn vergisst nichts und liebt Ordnung und Strukturen.


Unser Gehirn ordnet jeder erlebten Situation nachts im Schlaf ein Gefühl zu. Manchmal macht es sich die Arbeit leichter, indem es einem aktuellen Erlebnis das Gefühl einer länger vergangenen ähnlichen Situation zuordnet. Wenn sich Situationen oder Erlebnisse ähneln werden sie von unserem Unterbewusstsein nämlich gerne in die gleiche Kategorie einsortiert. Auch, wenn die Ähnlichkeit nur vordergründig ist.  

Eigentlich ganz praktisch, aber:  Willst Du bei einem kollegialen Vortrag das Gefühl haben von damals, als Du im Schulunterricht an der Tafel standst und Deine Hausaufgaben vor lauter Stress plötzlich nicht mehr erklären konntest?

Hierbei zeigt sich, warum es manchmal nicht funktioniert, Probleme im rationalen Bewusstsein zu durchdenken, wenn die eigentliche Ursache jedoch ist, dass sich unser Gehirn die „Sortierarbeit“ vereinfacht hat. Oder bei der emotionalen Verarbeitung einfach „nur“ ein Fehler passiert ist.

Dann hilft mentales Coaching. Gemeinsam mit Deinem Coach gehst Du auf die Suche und kommst Deinem Unterbewusstsein auf die Schliche.

Wie funktioniert das denn eigentlich?

Die Methoden, die ich im Coaching nutze, kommen u. a. aus der Hypnosetherapie, der Traumatherapie, der Kinesiologie, dem mentalen Training und werden von mir flexibel gemixt und eingesetzt. Du bist jederzeit Herr Deiner Sinne und bekommst alles mit, was passiert.

Dein Körper weiß übrigens meistens ziemlich genau, was los ist. An der gesamten Gestik, Mimik, Muskelspannung und Körperhaltung zeigt sich sehr deutlich, ob wir auf der richtigen Spur sind. Wenn wir den Kern gefunden haben, dann setzen wir gemeinsam das Unterbewusstsein auf die richtige Spur.

Von außen wirkt das manchmal etwas seltsam, denn ich arbeite mit viel mit Augenbewegungen. Hierbei winke ich vor den Augen des Klienten und dieser bewegt seine Augen schnell. Ungefähr so wie in der REM-Schlafphase, es ist übrigens wissenschaftlich belegt, dass unsere Augenbewegungen mit der emotionalen Verarbeitung zusammenhängen. Mit den Augenbewegungen teilen wir dem Unterbewusstsein mit, an welchem Erlebnis es bitteschön noch einmal arbeiten soll. Und das Spannende ist: Man merkt manchmal schon beim Winken eine Veränderung!

Und dann ist alles anders!

Wenn wir also beim Beispiel der Vortragsangst bleiben, dann kann es sein, dass danach die Angst einfach weg ist. Es kann auch sein, dass das Lampenfieber sich in positive Aufregung verwandelt. Oder dass der Klient es völlig in Ordnung findet, aufgeregt zu sein.

Im Prinzip wird im Coaching der unbewusste Verarbeitungsprozess neu angestoßen. Deshalb ist ein Coaching manchmal schon nach einer Sitzung erfolgreich beendet und manchmal braucht es einige wenige Sitzungen mehr. Letzteres ist oft bei sehr komplexen Themen so.

Darüber hinaus werden im mentalen Coaching nicht nur mentale Blockaden – also unbewusste Blockaden im Kopf – aufgelöst, sondern auch hinderliche und negative Überzeugungen entdeckt und bearbeitet. Denn oft ist nicht ein einzelnes Erlebnis verantwortlich für unsere Knoten im Kopf, sondern nicht-hilfreiche Glaubenssätze.

Für wen ist das Mentalcoaching geeignet?


Mentales Coaching ist hilfreich für jeden Menschen mit „Knoten in Kopf“. Meine Coachees sind ganz normale Menschen – die sich innerlich von etwas blockiert fühlen. Vom Manager mit Vortragsangst über die Hobbysportlerin, die sich nach mehreren Sport-Unfällen nicht mehr traut  „ihren“ Sport zu machen und der Angestellten, die sich bei Gehaltsverhandlungen mit ihrem dominanten Chef immer fühlt wie ein kleines Mädchen bis hin zur Selbständigen, die es nicht schafft, angemessene Preise für ihre Arbeit zu nehmen.

Besonders häufig arbeite ich übrigens mit Frauen, die sich selbst im Weg stehen, weil sie denken, dass sie das, was sie erreichen wollen, nicht erreichen können und sich selbst dafür kritisieren oder sogar verurteilen, dass sie sind wie sind – und nicht wie jemand anders. Daraus ist auch mein Claim „LikeYourSelf – Entspannt mit sich ins Reine kommen“ entstanden.

Voraussetzung für ein mentales Coaching ist übrigens, dass die Coachees nicht psychisch erkrankt sind und grundsätzlich über funktionierende Strategien verfügen, ihr alltägliches Leben zu meistern.
 
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