Sichtbarwerden aus der zweiten Reihe 2

Sichtbarwerden aus der zweiten Reihe

Sichtbarwerden aus der zweiten Reihe 3

Holger Theymann… eigentlich sollte ihn ja schon jeder kennen, der mich kennt. Oder?


Holgers Beitrag:

Sichtbarkeit geht nicht nur als Frontsau.

Auch die zweite Reihe kann ein Sprungbrett zu Sichtbarkeit und Kunden sein.

Es gibt Menschen, denen ist es ein Gräuel, sich in den Vordergrund zu stellen. Sie haben vielleicht tolle Gaben, sind großartige Coaches, machen didaktisch innovative und eingängige Kurse oder haben die perfekten Lösungen für die Fragen und Probleme ihrer Kollegen.

Und doch…

Niemand sieht sie, ihre Gaben verstauben und der Versuch der Selbständigkeit endet in einem Desaster. Notfalls durch’s Finanzamt.

Kennst du solche Menschen?

Ähnlich ging es mir.

Ich spiele mich nicht gerne in den Vordergrund.

Ich diktiere nicht gerne meine Lösungen. Selbst dann nicht, wenn sie wirklich gut sind.

Ich fürchte, ich bin anmaßend, eitel und faul: Ich gehe davon aus, dass jemand, der meine Lösung nicht annimmt, wenn ich sie ihm ein Mal erkläre, sie einfach nicht will. (Oder einfach zu dumm ist, sie zu verstehen.)

Ich renne ihm damit also nicht nach.

Ich fülle seine InBox nicht mit 10 E-Mails, die im Grunde alle die gleiche Info enthalten. Ich stehe auch nicht vor seiner Tür und singe ihn mit meiner Lösung in den Schlaf oder erwecke das Problembewusstsein, indem ich ihm mit hypnotischen Texten in bester Versicherungsvertreter-Storytelling-Manier erst mal so richtig Angst mache.

Nein.

Wer nicht will, der hat schon.

Ja, ich weiß: Das ist für Onlinemarketing jetzt nicht unbedingt die beste Einstellung 😉

Mir wurde schnell klar: So gewinne ich keine Kunden in diesem Markt.

Wie kam ich also von der 134. Reihe in die Zweite?

Mein Weg waren Partnerschaften.

Beispielsweise mit Christina.

Ich finde, wir haben uns gesucht und gefunden.

Sie, mit einem unglaublichen Gespür für ihre Community, in der sie jeden Einzelnen über alle Maßen liebt, unermüdlich Challenges startet, ihr Innerstes preis gibt und für die sie sich jedes Bein ausreißen würde.

Ich als Ziele-Coach mit Ideen, Strukturen und technischen Lösungen. Selbst für Probleme, die ihr noch gar nicht bewusst waren.

Ich wurde zum 2. Mann (eigentlich zum einzigen Mann 😀 ) auf der Brücke ihrer TCN Voyager. Und wir ergänzen uns großartig.

Doch wurde ich dadurch sichtbar?

„Wenn ich als 2. Mann bei Christina einsteige, dann färbt ihr Ruhm auf mich ab. Dann werde ich plötzlich auch als Ziele-Coach gebucht. Ich werde doch in ihrer Community wahrgenommen und habe damit die gleiche Reichweite. Hoffentlich bleibt mir noch genug Zeit, sie auch noch gut zu unterstützen…“

Dachte ich.

Nun, das stellte sich als Irrtum heraus.

Selbst bei Angeboten, bei denen Christina mich direkt mit allen Kanälen und voller Reichweite unterstützte, war der Effekt gleich Null. Auch gemeinsame Facebook-Live-Interviews. Täglich. Hatten keine Auswirkung auf die Buchungen meines Angebots.

NULL!!!

Kurz: Meine Erfahrung, die ich hier gerne mit dir teilen will ist:

Die zweite Reihe bringt keine Sichtbarkeit, wenn du eigentlich unsichtbar sein willst.

Hm… Hat die zweite Reihe also gar keinen Nutzen?

Doch: Einen enormen Vertrauensbonus.

Es ist enorm leicht, Kontakte aufzubauen. Da hat schon mal jemand die Zielgruppe eingeladen und in eine Community mit tollen Angeboten gebracht.

Doch wenn ich wirklich eigene Sichtbarkeit aufbauen und auch meine eigenen Produkte verkaufen will, dann führt kein Weg daran vorbei:

Ich muss in die erste Reihe.

Das war sie, die bittere Pille der Erkenntnis:

Ich würde mich entscheiden müssen.

Es gab nach dieser bitteren Pille drei Wege, die ich als Optionen erkannte:

1. Ich bleibe unsichtbar.

Ich coache, brainstorme, berate, bin Sparringspartner, stehe als Internet-Techniker und SEO-Fuzzi zur Seite und bin das menschliche Schweizer Taschenmesser im Hintergrund, das Christina optimal dabei unterstützt, ihr Ding zu tun.

Und ich gebe zu: Statt 1.000 Kunden nur eine Kundin zu haben, gefällt mir gut. Ich muss mich nicht meiner Angst stellen, mich nicht positionieren und kann für einen Menschen, dessen Probleme ich gut kenne, die bestmöglichen Lösungen finden. Und ich muss zugeben: Das liebe ich! Doch nur für einen einzigen Partner??? Was ist, wenn sich mal etwas ändert?

2. Ich werde selektiv sichtbar.

Ich baue starke Verbindungen auf, zu einzelnen Personen in der Community, ohne mich auf das Kunden-Fischen im großen weiten Netz einlassen zu müssen. Nach Katrin Hill spare ich mir also das A ihres A-B-C-Funnels. Das hat Christina ja schon gemacht.

Ich kann dann gut meine Stärken der Ideen und Lösungen zum Beziehungsaufbau nutzen und konnte z.B. in Christina’s Business-Boostern viele tolle Lösungsvorschläge liefern, auf die ich teils heute noch angesprochen werde. Solch ein Beziehungsaufbau in der Community meiner Partnerin funktioniert allerdings nur, wenn die Zielgruppen sich decken.

3. Ich werde sichtbar.

Ich nehme allen Mut zusammen, halte mich an meine eigenen Ratschläge und mache den Schritt in die erste Reihe.

Mit meinen eigenen, klar erkennbaren Thema. Nicht als Christinas Schatten, sondern als eigenständige vollwertige Marke. Spreche meine eigene Zielgruppe an und baue mir meine eigenen Listen auf.

Raus aus dem Schatten!

Ein prominentes Beispiel für solch ein „Starten auf den Schultern von Riesen“ ist wohl Michelle Obama.

Andere Präsidentinnengattinnen waren bestenfalls die Schatten ihrer Männer. Ihr Stern ging auf mit dem ihres Mannes. Und als seine Zeit vorüber war, verschwanden sie mit ihm wieder in der Bedeutungslosigkeit.

Anders Michelle Obama.

Sie hat sich die Bekanntheit ihres Namens zu Nutze gemacht. Er hat Türen geöffnet. Doch sie ist hindurch gegangen, wo andere nur stehen blieben.

Und inzwischen? Inzwischen braucht sie keinen anderen Stern. Sie strahlt alleine hell genug! Allein schon die 36mio Instagram Follower. Respekt!

Es geht also.

Bliebe nur die Frage:

Wie kann ich trotz meiner „Online-Marketing-untauglichen“ Einstellung Online-Marketing machen?

Für mich eine einfache Antwort: Automatisierung.

Ich hasse es, dinge doppelt zu machen. Und ich mag Menschen nicht hinterher laufen. Gleichzeitig habe ich großen Spaß an automatisierten Systemen. Also lasse ich die wiederkehrenden und nervigen Arbeiten einfach von Automatismen erledigen.

Und ich?

Ich kann mich auf meine intensiven Partnerschaften konzentrieren. So mag ich das 🙂

Also: JA, ich habe mich entschieden.

Eigentlich hatte ich das schon immer.

Ich unterstütze Selbständige, das gefühlte Chaos in ihrem Kopf in Zielenergie zu verwandeln und auch wirklich ihre Ziele umzusetzen. Und wenn es passt, dann gehe ich auch als zweiter Mann auf der Brücke mit ihnen durch Dick und Dünn.

Und natürlich unterstütze ich auch Christina weiterhin als ihr Chakotay. Das stand nie in Frage 😉

Und du?

Was wäre deine Entscheidung? Hast du sie schon getroffen?

Doch noch viel wichtiger: Kennst du die wirklichen Beweggründe, die dich zur einen oder anderen Alternative tendieren lassen? Oder dich hindern, sichtbar zu werden?

Ich wünsche dir von Herzen:

Ziele, die von Herzen kommen und einen für dich stimmigen Weg in die Sichtbarkeit.

Dein

Holger Theymann

Sichtbarwerden aus der zweiten Reihe 4

Holger Theymann

Website: zieltraum.de


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