Unglückliches Paar nach Streit
Liebe Partnerschaft und Familie Selbstliebe

Diese 7 Irrtümer sind eine Garantie für eine unglückliche Beziehung

Gehörst Du auch zu den Menschen, die nach etlichen Enttäuschungen immer noch vergeblich nach der idealen Beziehung, nach dem perfekten Partner oder der idealen Traumpartnerin suchen?

Dann begehst Du sehr wahrscheinlich einen oder mehrere der folgenden Fehler.

Irrtum Nr. 1: „Das Gesetz der Anziehung bringt mir den perfekten Partner oder die ideale Traumpartnerin.“

Spätestens seit dem Film „The Secret“ „wissen“ es die meisten: Mit der Macht der Gedanken ziehen wir das an, was in unser Leben kommt.

Und was liegt da näher, als sich einfach mal den perfekten Traummann oder die ideale Traumfrau per Affirmation zu „backen“? Die Vorstellung muss nur so klar und deutlich wie möglich vor unserem geistigen Auge erscheinen, das Aussehen, die Traumeigenschaften, der Job, das Einkommen des Partners so detailliert wie möglich ausgemalt werden, und schon klingelt es in einigen Tagen an unserer Tür, und der Traumpartner ist da!

Doch hierin liegt ein schwerwiegender Irrtum, denn das Gesetz der Anziehung bringt uns nicht den Partner, den wir haben wollen, sondern den, den wir „brauchen“.

Das Gesetz der Resonanz und das Gesetz der Polarität bringen uns unseren „Lehrer“ in die Partnerschaft

Das Gesetz der Resonanz und das Gesetz der Polarität führen den Partner zu uns, den wir brauchen, um unsere eigenen Lernaufgaben anzugehen und uns selbst zu einem vollständigen und ganzen Wesen zu entwickeln. Wir haben dadurch die Chance, unseren eigenen Beziehungsstatus zu erkennen und zu durchschauen, warum es mit unseren Beziehungen bislang nicht zu unserer Zufriedenheit geklappt hat.

Alles, was wir als Lernaufgabe des Lebens noch nicht bewältigt haben, erzeugt Resonanzen in uns und bringt uns damit über das Gesetz der Anziehung immer wieder mit den Menschen, den Partnern zusammen, die uns mit unserer Nase auf die noch nicht bewältigten Lernthemen stoßen.

Irrtum Nr. 2: „Mit einem Partner fühle ich mich endlich geliebt.“

Leider nein, denn ein Partner spiegelt Dir nur wider, ob und wie sehr Du Dich selbst liebst. Was auch immer Dein Partner tun oder sagen wird, um seine Liebe zu Dir zum Ausdruck zu bringen: Du wirst es anzweifeln, solange Du Dich selbst für nicht-liebenswert oder wertlos hältst.

Und Du wirst alles entsprechend Deiner eigenen, unterbewussten Glaubenseinstellungen auslegen und damit das Bild der Wirklichkeit nach Außen projizieren, was Deinem eigenen Selbstbild entspricht.

Deine Selbst-Liebe wird entscheidend in Deiner Kindheit geprägt

Betrachte einmal Deine Kindheit bewusst und stelle Dir folgende Fragen:

  • Haben mich meine Eltern bedingungslos angenommen und geliebt, d.h. ihre Liebe war nicht abhängig von der Erfüllung ihrer Erwartungen?
  • Haben meine Eltern permanent hohe Erwartungen an mich gerichtet?
  • Haben meine Eltern mir immer vorgeschrieben, was ich tun muss, weil sie besser als ich „wussten“, was „gut“ für mich ist?

Die Antworten auf diese Fragen geben Dir einen Hinweis, ob Du Dich selbst bedingungslos liebst.

 Stell zur Überprüfung die folgenden Fragen an Dich:

  • Vertraue ich meinen eigenen Entscheidungen bedingungslos?
  • Tue ich das, was ich für mich selbst für richtig halte, oder tue ich das, von dem ich glaube, dass es von mir erwartet wird?
  • Opfere ich mich für andere auf, oder achte ich darauf, dass das, was ich für andere tue in Balance ist mit dem, wie ich für mich selbst sorge?
  • Stelle ich mein eigenes Wohl in den Mittelpunkt meines Lebens?
  • Liebe ich meinen Nächsten mehr, als mich selbst?
  • Bin ich überkritisch mit mir selbst?

Wenn Du diese Fragen ehrlich beantwortet hast, weißt Du schon sehr viel über Deinen Selbst-Wert und Deine Selbst-Liebe.

Irrtum Nr. 3: „Mein Partner soll mich glücklich machen und meine Bedürfnisse erfüllen.“

Diese Wunschvorstellung beinhaltet die größte Garantie für das Scheitern einer Partnerschaft, denn sie missbraucht den Partner für das Auffüllen der eigenen Defizite.

Wenn Du also die Glaubensvorstellung hast, dass Liebe etwas damit zu tun hat, dass Dich Dein Partner glücklich macht, dann machst Du ihn für Dein Leben verantwortlich. Umgekehrt glaubst Du, dass Du für das Leben, das Glück Deines Partners alleine verantwortlich bist. Du erwartest, dass Dein Partner alles ausgleicht, was Dir jemals an Unrecht und Liebesmangel geschehen ist. Und natürlich glaubst Du, ebendieses auch Deinem Partner geben zu müssen.

Ein Teufelskreis, der in gegenseitigen Vorwürfen und Bergen von Schuldgefühlen enden muss!

Irrtum Nr. 4: „Mein Partner soll schön, intelligent, erfolgreich… sein.“

Wer kennt das nicht, diese Wünsche, die an den „Traumpartner“ gestellt sind. Er/sie wird auf einen Sockel gehoben, soll alles das haben, was man selbst nicht hat. Die Realität wird hier durch den Begriff „Traumpartner“ definiert: Der Partner, den es nicht gibt. Eine solche Suche kann niemals zum Ziel führen.

Was verbirgt sich hinter allen diesen Wünschen? Es sind – und die Antwort ist nun richtig spannend – Deine eigenen verborgenen Potenziale!

Doch solange Du diese Eigenschaften nur im Außen suchst, wirst Du niemals wirklich glücklich werden, denn dieser Partner wird Dich immer an Deine eigenen Defizite erinnern!

Suche also nicht länger im Außen nach diesem illusorischem Ideal, sondern verwirkliche dieses Ideal in Dir selbst! Und dann kommt auch der perfekte Partner oder die ideale Partnerin!

Irrtum Nr. 5: „Es reicht, wenn mein Partner erfolgreich … ist.“

Dieser Irrtum lässt Dich glauben, dass Dich ein erfolgreicher oder wie auch immer gearteter Partner selbst erfolgreich und zufrieden macht. Und mit dieser Vorstellung gibst Du Deinen eigenen tiefen Seelenwunsch nach wahrhafter Verwirklichung Deines Selbstes auf.

Dein Grundbedürfnis nach Selbstverwirklichung kann jedoch niemals durch einen Partner ersetzt werden.

Das wirst Du spätestens dann merken, wenn Du einen erfolgreichen Partner hast, zu dem Du aufschauen kannst. Nach einer Weile wirst Du Dich neben ihm oder neben ihr schlecht und minderwertig fühlen und Dich fragen, wieso Du so wenig erfolgreich bist oder warum Du aus Deinem eigenen Leben nichts gemacht hast.

Das Wichtigste in Deinem Leben ist jedoch, dass Du Deiner eigenen Seele Ausdruck verleihst! Deine Selbstverwirklichung steht also an erster Stelle – sie hat die höchste Priorität in Deinem Leben! Nur dann wirst Du wirklich glücklich und zufrieden mit Deinem Leben sein – und damit auch viel leichter einen entsprechenden Partner oder eine wundervolle Partnerin anziehen.

Irrtum Nr. 6: „Liebe kann man geben und bekommen“

Der Glaube, Liebe wäre etwas, was wir „tun“, „jemandem geben“ oder „von jemandem empfangen“ können, reduziert die Bedeutung der Liebe zu etwas, was von uns getrennt ist.

Sagen wir, „Ich liebe Dich“ oder gar „Ich liebe Dich, weil Du…“, dann wird die Liebe zur Tätigkeit und im zweiten Fall sogar an eine Bedingung geknüpft (Weil Du schön bist, weil Du dies und das für mich tust…). Ebenso ist das mit dem „Liebe geben“ und „Liebe bekommen“.

Tätigkeiten und Sachen sind an unsere Erfahrung der Dualität, der Körperlichkeit, der Trennung von Raum und Zeit geknüpft. Damit begrenzen diese Ausdrucksformen das, was Liebe wirklich IST. Wir verwechseln die Liebe mit einer Sache, die „gekauft“ oder „verkauft“ werden kann. Die Beziehung wird so zu einem Handel, zu einer Transaktion.

Das Wort „IST“ bringt es zum Ausdruck: Liebe ist ein Zustand!

Liebe ist der Zustand, in dem wir uns befinden, wenn wir glücklich sind, wenn wir uns mit dem ganzen Universum verbunden fühlen. Damit wird die gefühlte Verbindung zu unserem Partner im Zustand des ersten Verliebtseins zur Verbundenheit mit der ganzen Welt.

Sind wir mit unserem Partner in der Liebe, so sehen wir an ihm nichts Unvollkommenes. Das bedeutet, Wir erkennen in diesem Moment seine Göttliche Vollkommenheit und damit auch unsere eigene Göttliche Vollkommenheit. Und erst das ist die Erfahrung wahrer Liebe!

Irrtum Nr. 7: „Ich muss einen liebevollen Partner haben, damit ich lieben kann.“

Definitiv wirst Du erst dann einen liebevollen Partner anziehen und eine glückliche Beziehung erleben, wenn Du selbst Deine Liebes-Fähigkeit entwickelt hast und zu einer umfassenden Liebe zur gesamten Schöpfung und zu Dir selbst gelangt bist.

Solange Deine Zuneigung und Liebe an Bedingungen und Umstände geknüpft ist, wirst Du auch Teile Deines Selbst verurteilen – und somit Partner anziehen, die genau diese Teile an Dir immer wieder kritisieren und Dich damit verletzen.

Doch genauer genommen sind nicht Deine Partner diejenigen, die Dich verletzen, sondern sie erinnern Dich lediglich an die Verletzungen, die Du Dir in Deinem Unterbewusstsein selbst permanent zufügst.

Entwickle also zuerst eine gesunde Liebe zu Dir selbst und zur ganzen Welt. Und arbeite an Deinen blinden Flecken, an Deinen Schatten, Deinen unaufgefüllten Defiziten und unerledigten Lebens- und Lernaufgaben! Damit schaffst Du den idealen Raum und öffnest Dich für einen wirklichen Seelenpartner.

Dich selbst zu einem vollständigen, ganzen und HEILEN Wesen zu entwickeln, das ist die beste Gewähr dafür, eine glückliche Beziehung, eine wahrhaft heilige Beziehung verwirklichen und erfahren zu können!

In diesem Sinne wünsche ich Dir einen wundervollen Weg zu Deiner Traumbeziehung.


 

Suchst Du einen Coach?


Dann klicke hier und schau Dir unser Angebot an: KLICK!

Bist Du Coach?


Dann klicke hier und schau Dir unser Angebot an: KLICK!

4 Kommentare

    1. Vielen Dank, liebe Friederike. Das hoffe ich auch.
      Es ist so wichtig, dass wir Beziehungen wieder auf die eigentlich für sie gedachte Art und Weise leben. Das wäre der Schlüssel dafür, uns wirklich zu entfalten und auch gegenseitig dabei zu unterstützen.

  1. Lieber Heinz,
    Dein Artikel bringt es auf den Punkt. Leider wird wird es noch zu wenig in der Gesellschaft angewendet.
    Als Kollegin bei The Coach net wünsche ich Dir für Deine Arbeit sehr viel Erfolg.
    Ich habe in Deinem Profil gesehen, daß wir einige Gemeinsamkeiten haben.

    liebe Grüße
    Renate Hoffmann-König

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.