Persönlichkeit und Lernen Ziele

Wie Du langfristig wirklich dort ankommst, wo Du hinwillst!

Die lieben Vorsätze… Gerade jetzt zu Jahresbeginn sind die Vorsätze ein großes Thema.

Als Klassiker kennst Du sicherlich „Abnehmen“, „mehr Fitness“ oder auch „den Job wechseln“.

Im Radio gab es die Tage Tipps zum Thema „Vorsätze“, weil es oft so ist, wie jedes Jahr: Es hält ein paar Tage an und dann kommt der alte Trott wieder.

Ich kenne das zu gut und Du wahrscheinlich auch. Aber was können wir tun? Wie können wir langfristig wirklich dort ankommen, wo wir hinwollen?

Willst Du es wirklich?

Am Anfang steht der Entschluss, der wirkliche Wille. Willst Du dieses Ziel, welches auch immer, auf jedem Fall erreichen? Mit allen Konsequenzen? Was wären denn überhaupt die Konsequenzen?

Da geht es schon los. Bleiben wir als Beispiel beim Thema „Jobwechsel“. Du kommst nicht umhin, Informationen einzuholen, Dir zu überlegen, was Du genau willst und wo Du Dich bewerben willst. Das erfordert z.B. Einsatz, Durchhaltevermögen und einen gewissen Zeitaufwand. Das ist aber nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was Du brauchst.

Ich könnte noch viele Dinge mehr aufführen. Der eine bekommt den Hintern nicht hoch, der andere kommt mit der Flut an Informationen nicht klar. Oft hakt es, an irgendeiner Stelle, bei jedem anders. Sonst würden wir alle unsere Vorsätze immer umsetzen.

Was kannst Du nun tun?

Du merkst schon… wir kommen tiefer und es wird individuell. Du bist anders als ich oder Dein Nachbar.

Wenn Dein Entschluss wirklich ganz, ganz fest steht und Du willst Dein Ziel erreichen, dann wirst Du nicht umhin kommen, alles von Dir anzuschauen, besonders die Stellen, die auch mal weh tun oder zumindest unangenehm sind.

Im Falle eines Jobwechsels kann es z.B. die Angst sein, die Probezeit nicht zu überstehen, den Anforderungen nicht gerecht zu werden oder nicht zu wissen, wie die neuen Kollegen sind. Du siehst, es geht nicht nur um das Gehalt oder die Fahrzeit, also die Fakten. Wenn Du ganzheitlich hinschaust, dann entlarvst Du die wirklichen Minenfelder.

Was heißt ganzheitlich hinschauen?

Ganzheitlich hinschauen heißt: ALLES von Dir betrachten und nicht nur einen Teil davon.

Du bist als Mensch ein komplexes Wesen aus Körper, Geist und Seele und jeder Teil davon wirkt auf den anderen ein. Das hast Du vielleicht schon gehört. Nun können wir dieses System aus Körper, Geist und Seele noch weiter zerlegen.

Bleiben wir beim Thema „Jobwechsel“. Welche Fragen kannst Du Dir stellen, welche Teilbereiche anschauen? Hier ist eine Liste und gleich Beispiele dazu, die veranschaulichen, worum es geht:

– Welche Fakten stehen fest?

Du hast ein geringes Gehalt, keine Aufstiegschance oder eine weite Anfahrt, die Dich täglich nervt.

– Welche Gefühle/Emotionen hast Du?

Etwas hindert Dich, dass Du Deine netten Kollegen verlassen musst und Dich in ein unbekanntes Umfeld stürzt. Evtl. hast Du Bedenken, viel Einsatz bringen zu müssen.

– Welche Bedürfnisse hast Du?

Es kann sein, Du bist eher ein sicherheitsorientierter als ein abenteuerlustiger Mensch oder Du brauchst mehr Kundenkontakt.

– Welche Glaubenssätze hast Du? An was glaubst Du?

Ich nenne als Beispiele: „Ein Wechsel klappt mit über 50 Jahren eh nicht“ oder „Für so eine bekannte Firma bin ich nicht gut genug“

– Wie steht es um Deine Beziehungen (Partner, Familie, Freunde, Kollegen, etc.)?

Hier verstecken sich oft die Wurzeln vieler Probleme: Wirst Du den Erwartungen Deiner Eltern gerecht? Akzeptiert Dein Partner, dass Du erstmal viel Zeit in den neuen Job investieren musst? Usw.

– Wie gut erfüllt Dich Deine Arbeit?

In diesem Beispiel ist es natürlich ein Kernaspekt. Nehmen wir aber kurz mal das Thema „Abnehmen“. Es kann sein, Du kompensierst Deinen Stress und das damit verbundene negative Gefühl, indem Du Dich mit Essen belohnst.

– Wie bist Du gesellschaftlich eingebunden?

Bist Du zufrieden, wie Du Dich in Deinem sonstigen Leben einbringen kannst? Wie kann Deine Arbeit mit z.B. einem Vereinsleben oder einem sozialem Engagement Hand in Hand gehen?

– Wie viel Aufmerksamkeit schenkst Du Deiner Seele?

Hierbei geht es um eine Grundsatzfrage: Was ist Dein tieferer Lebenszweck, der Sinn Deines Lebens? Wer bist Du? Wofür bist Du da? Nimmst Du Dir Zeit für diesen Bereich, um Dein Ziel in Einklang mit diesem zu bringen? Beispielweise könnte es Deine Aufgabe sein, diese Welt technologisch voran zu bringen oder Dich als Bürgermeister/-in für die Gemeinde einzusetzen.

Und was bringt Dir das nun für Dein Ziel?

Wenn Du genau lauschst, in Dich hinein spürst, Dein Umfeld als Spiegel akzeptierst, dann wirst Du die Wegweiser erkennen. Sie zeigen Dir auf, an welchen Stellen es klemmt.

Und wenn Du das weißt, dann kannst Du Dich Schritt für Schritt auf den Weg machen. Ändere Deine alten Gewohnheiten, stell Dich Deinen Gefühlen, schau auf Dein Umfeld, was auch immer angesagt ist.

Du bist vielleicht noch nicht morgen am Ziel, aber wie heißt es so schön: Der Weg ist das Ziel. Und wir sind unser ganzes Leben lang auf dieser Reise. Stell Dir vor, Du hättest morgen all Deine Ziele erreicht… Ja, was käme denn danach?

Mich motiviert das, immer weiter zu machen, jeden Tag. Ich hoffe, Dich auch! Feier jeden kleinen Schritt. Leben können wir sowieso nur im Jetzt.

Viel Spaß und Erfolg auf Deinem ganz persönlichen Weg!

Dagmar


 

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Ein Kommentar

  1. Dass die wichtigste Phase der Zielerreichung am Anfang liegt, das glaube ich auch.
    Wer dort mit Aktionismus glänzt und statt ernsthaft in sich hinein zu forschen, forsch voran schreitet, wird höchstwahrscheinlich mit seinem Ziel nicht viel Freude haben.

    Und wenn Du Dein Ziel gefunden hast und weißt, warum Du es verfolgen willst, dann hilft es, das in guter Gesellschaft zu tun. Und natürlich mit den richtigen Kniffen. Und da jeder anders ist, habe ich hier einen auf dem Thema aufbauenden Artikel mit 12 Tipps zum Ziele erreichen, der Dir vielleicht auch gefällt.

    Doch ernsthaft: Wer nicht zuvor seine Zielmotivation klärt, tut sich mit Aktionismus keinen Gefallen.

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