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Coaching oder Psychotherapie – oder: denn ich wusste nicht, dass es möglich ist

[:de]Mein Leben war eigentlich schön. Ich bin behütet aufgewachsen, hatte gute Noten und viele Freunde und trotzdem gab es in meinem familiären Umfeld Einflüsse, die so stark waren, dass ich mich als 13-jährige bereits als „unpassend“ empfand.

Das erwartet Dich in diesem Artikel:

Ich entwickelte eine Essstörung, die mich über 17 Jahre lang begleiten sollte.

Seit meinem 14. Lebensjahr hatte ich bestimmt mit 10 verschiedenen Therapeuten gesprochen, 3 verschiedene stationäre Therapien gemacht und zig tausend Euro verfressen. Eine Welt ohne die Essstörung gab es nicht. Eine Vorstellung von einer gesunden Zukunft auch nicht mehr.

Ein Großteil meines Lebens bestand aus kontrollieren, verheimlichen, irgendwie funktionieren

Doch funktionieren alleine reicht ja in unserer Gesellschaft nicht. Meine Schulnoten waren mittelmäßig bis schlecht. Meine Beziehungen kurz. Ziele und Wünsche kannte ich nicht. Ein Bild von einer Zukunft zu schaffen, wäre angesichts meiner Umstände viel zu schmerzhaft gewesen und ernstgenommen hätte ich Zielearbeit damals sowieso nicht.

Die Menschen um mich herum konnten nicht an mich ran und ich hatte nie verstanden, dass ich es bin, der sie nicht lässt. Trotz meines stabilen Freundeskreises eckte ich an oder hatte ständig das Gefühl, nirgends wirklich dazuzugehören und natürlich sowieso nicht gut genug zu sein – egal in welcher Hinsicht.

Ich hatte ja schließlich auch die Economy Variante der Essstörung für mich entdeckt: Bulimie.

Ihr Versprechen: du kannst alles haben, was du möchtest – solange du es schnell genug wieder hergibst. Viel einfacher und natürlich disziplinloser als Anorexie. Und so absurd es klingen mag: Bulimie ist so viel weiter unten auf der Erfolgsskala der Essstörungen.

Ich werde nie vergessen, welche Faszination sogar meine eigene Mutter den Mädchen gegenüber zeigte, die sich aufgrund ihres Untergewichts kaum mehr auf den Beinen halten konnten.

Warum ich das so ausführe? Weil ich mir sicher bin, dass es hunderttausende Mädchen und junge Frauen gibt, die sich genauso fühlen, wie ich damals:

Wertlos, nicht ausreichend und nicht einmal diszipliniert genug für eine ordentliche Magersucht.

Wenn damals eine Mitpatientin sagte, sie habe sich auf 30 kg Körpergewicht runtergehungert, hätte ich nur antworten können: „Ich kann 2 Tüten Chips, 2 Pizzas und 2 Liter Eis mit Sahne essen, das Eis natürlich zuerst, hilft später beim Kotzen.“ Das lässt man in solchen Momenten dann doch lieber und hält einfach die Klappe.

Natürlich haben die Therapien geholfen, zu verstehen, warum ich Dinge tue wie ich sie tue, inwiefern das mit meinen Eltern zusammenhängt, etc. Natürlich lernte ich auch, neue Ansätze oder Verhaltensweisen zu durchdenken, nur hielten diese teilweise eben nur während der Dauer der Therapie an und irgendwann war es wieder durch und alles war beim Alten.

Ende 20 hatte ich aufgegeben. Nicht im dramatischen Sinne, aber irgendwo hatte ich akzeptiert, dass ich wohl mein Leben lang krank sein werde, nie Kuchen essen kann, nie mit anderen in die Eisdiele gehen (Eis und Kuchen waren in meiner Welt damals absolut verboten) und immer auf mich „aufpassen“ muss. Das ist übrigens auch ein „toller“ Glaubenssatz aus den Kliniken: 50 % von euch bleiben krank, ihr werdet immer essgestört bleiben, ihr müsst immer aufpassen, sonst werdet ihr rückfällig.

Heute bin ich frei. Und jeden Moment, in dem ich daran denke, bin ich dankbar dafür.

Was hat das jetzt mit Coaching zu tun?

Ich habe mich schon immer (gezwungenermaßen) für Psychologie interessiert und bin mit Ende 20 auf NLP gestoßen. Nicht im klassischen Sinne, sondern in Form von Seminaren, bei denen es um weit mehr als Erfolg mittels der Manipulation der eigenen Gedanken ging. Muster erkennen, neue Gedankenstrukturen aufbauen und Ängste loswerden in einem spaßigen, liebevollen und offenen Rahmen  – so würde ich es wohl beschreiben.

Coaching und Übungen waren ein großer Bestandteil der Seminare, bei denen vor allem die Zielearbeit eine ganz besondere Qual für mich war. Und während dort mein Fokus wochenlang auf dem „was will ich?“ lag, hatte ich tatsächlich vergessen, dass ich eine Essstörung hatte. Anders kann ich es momentan nicht ausdrücken. Die Bilder und Erinnerungen von mir als kranke Person wurden schnell kleiner und verschwanden und nach und nach versuchte ich neue Dinge – vom Schokolade essen bis zur beruflichen Selbständigkeit.

Was war daran jetzt anders, als bei der Psychotherapie?

Soweit ich es im Nachhinein beurteilen kann, würde ich sagen, dass es die Kombination aus aktiver Ablenkung („was willst du wirklich, was kannst du alles, worin bist du gut, was ist toll an dir“) und der Eliminierung meiner Ängste durch das Lernen und Trainieren neuer und positiver Gedanken war. Nach einigen Wochen hatte ich schlichtweg keine Angst mehr vor Essen: durch die bewusste Arbeit mit meinen Gedanken waren die negativen weniger geworden und somit auch meine Ängste.

Natürlich habe ich noch vor Dingen Angst, keine Frage! Mir ist es nur wichtig zu verdeutlichen, was in den Therapien – zumindest für mich – gefehlt hat: Die Motivation mich WIRKLICH zu verändern! Ich kann mich an keine meiner gefühlt 190 Therapiestunden erinnern, aus der ich befreit herausgegangen bin. Die waren sicher nicht schlecht, teilweise sogar gut. Mir fehlte nur eben der Schlüsselmoment bzw. der Impuls zu Veränderung.

Irgendwann muss einfach mal Schluss sein mit Verstehen und man darf ins Handeln kommen.

Ja, Gefühle dürfen erforscht und angenommen werden und dann darf man den nächsten Schritt gehen. Die Therapien haben Jahre in Anspruch genommen. Die Seminarzeit, bis ich meine langjährige Partnerschaft mit der Toilette beendet habe – 20 Tage.

Ich möchte hiermit natürlich nicht falsche Erwartungen schüren, denn…

Jeder ist anders, es gibt kein universelles Erfolgsrezept

und es gibt auch unzählige Menschen, denen Therapie geholfen hat. Mein Artikel soll keine Kritik an den klassischen Therapieformen sein, nur weil es mir damals nicht möglich war, diese Ansätze dauerhaft umzusetzen.

Ich habe es einfach so satt ständig zu hören, dass Coaching nicht effektiv sei, nicht tief genug ginge, etc. und dass Probleme nur wirklich mittels jahrelanger Arbeit, mit Kämpfen und Leiden aufgelöst werden können. Es geht auch anders.

Jedenfalls kann ich ohne zu Zögern behaupten: durch diese Form des Coachings habe ich mein Leben zurückbekommen. Erst nachdem ich meine Symptome abgelegt hatte, bekam ich die Kraft zu Handeln und mich zu entwickeln!

Warum ist es nicht früher passiert?

Unser Unterbewusstsein schützt uns, indem es immer wieder die erprobten und bewährten Wege geht. Meines sagte mir: „Ich bin nur dann sicher, wenn ich so weitermache wie immer. Wenn ich etwas anderes versuche, könnte etwas Unkontrollierbares passieren.“ Also hatte mein Verstand keine Chance.

Folglich hielt das, was emotional in den Therapien ausgelöst wurde, nicht vor. Oft lag es auch daran, dass sie in einem künstlichen Rahmen stattfanden, alles durchstrukturiert und geregelt war. Solange man sich in der „Therapiewelt“ befindet, ist alles gut.

Doch wirkliche Veränderung war mir erst möglich, weil ich nicht erwartet hatte, dass ich in einem NLP Seminar mit zwei sehr aufmerksamen und gut geschulten Trainern ganz neue Denkstrukturen verinnerlichen würde. Mein Verstand war überlistet.

Was hat es mir besonders schwer gemacht?

Zudem lag in vielen der Therapiekonzepte ein extremer Fokus auf den Mahlzeiten, was dazu geführt hat, dass meine Gedanken und die meiner Mitstreiterinnen noch viel stärker um dieses Thema kreisten. Wer sich ein bisschen mit dem Gesetz der Anziehung befasst weiß, dass alles stärker wird, auf das man seine Aufmerksamkeit richtet.

Einige weitere wichtige Punkte, die den Therapeuten, mit denen ich das Vergnügen hatte fremd waren:

  • Wie soll ich etwas Neues lernen (sprich gesund sein), wenn ich von anderen „Kranken“ umgeben bin?
  • man könnte seinen Patienten sagen, dass sie gesund werden und nicht, dass sie für immer krank sein werden (so wie das „es schaffen sowieso nur 50% von euch“ – nicht besonders hilfreich)

Man könnte seinen Patienten sogar sagen, dass alles möglich ist – jeder geht eben seinen eigenen Weg dafür.

Es ist nämlich möglich – nur ich habe es damals einfach nicht gewusst!

Ich lege niemandem Nahe, seine Therapie hinzuschmeißen und/oder sich 100%ig auf einen Coach zu verlassen. Erstens sollte ein Coach, wenn er ein akutes psychisches Krankheitsbild erkennt, seinen Coachee an einen Therapeuten verweisen (was in vielen Fällen sicher sinnvoll ist) und zweitens gibt es einfach kein Allheilmittel. Keiner kann eine Heil-Garantie geben – und das ist auch nicht schlimm. Der Punkt ist, dass alles in uns selbst liegt – wer es letztendlich herausholt, ist sekundär.

Meine Aussage hier ist schlichtweg:

Erlaube dir, festgefahrene Gedanken in Frage zu stellen Klick um zu Tweeten

In diesem Fall Glaubenssätze, dass eine Essstörung bzw. deren Therapie langwierig und schwierig ist. Dass nur Therapie helfen kann, dass man nie wieder wirklich gesund wird. An diesem Punkt wage ich jetzt einfach zu sagen: Da gehe ich nicht mehr mit!

Mein Artikel beruht auf meinen persönlichen Erfahrungen und ist alles andere als wissenschaftlich. Und ich hoffe, dass er möglichst viele Bulimiker/innen erreicht, die die Hoffnung vielleicht schon aufgegeben haben.

Am Ende des Tages es ist nicht entscheidend, welche Form von Unterstützung ihr in Anspruch nehmt.

Macht euch nur bewusst, dass ihr zu 100 Prozent verantwortlich für euer Leben seid!

Ich habe meine Zeit gebraucht, diese Aussage anzunehmen und umzusetzen und ich wünsche es jedem Menschen von Herzen!

Cathrina

[:en]Mein Leben war eigentlich schön. Ich bin behütet aufgewachsen, hatte gute Noten und viele Freunde und irgendwann kam der Punkt, an dem Abgrenzung stattfinden hätte sollen und eines Tages war dieser wohl überschritten, ohne dass ich mich erfolgreich abgrenzen konnte. Das Resultat?

Ich entwickelte eine Essstörung, die mich über 17 Jahre lang begleiten sollte.

Seit meinem 14. Lebensjahr hatte ich bestimmt mit 10 verschiedenen Therapeuten gesprochen, 3 verschiedene stationäre Therapien gemacht und zig tausend Euro verfressen. Eine Welt ohne die Essstörung gab es nicht. Eine Vorstellung von einer gesunden Zukunft gegen Ende auch nicht mehr.

Ein Großteil meines Lebens bestand aus kontrollieren, verheimlichen, irgendwie funktionieren.

Was natürlich in unserer heutigen Gesellschaft nicht ausreicht. Meine Schulnoten waren mittelmäßig bis schlecht. Meine Beziehungen kurz. Ziele und Wünsche kannte ich nicht. Ein Bild von einer Zukunft zu schaffen, wäre angesichts meiner Umstände viel zu schmerzhaft gewesen und ernstgenommen hätte ich Zielearbeit damals sowieso nicht.

Die Menschen um mich herum konnten nicht an mich ran und ich hatte nie verstanden, dass ich es bin, der sie nicht lässt. Trotz meines stabilen Freundeskreises eckte ich an oder hatte ständig das Gefühl, nirgends wirklich dazuzugehören und natürlich sowieso nicht auszureichen.

Ich hatte ja schließlich auch die Economy Variante der Essstörung für mich entdeckt: Bulimie.

Ihr Versprechen: du kannst alles haben, was du möchtest – solange du es schnell genug wieder hergibst. Viel einfacher und natürlich disziplinloser als Anorexie. Und so absurd es klingen mag: so viel weiter unten auf der Erfolgsskala.

Ich werde nie vergessen, welche Faszination sogar meine eigene Mutter den Mädchen gegenüber zeigte, die sich aufgrund ihres Untergewichts kaum mehr auf den Beinen halten konnten.

Warum ich das so ausführe? Weil ich mir sicher bin, dass es hunderttausende Mädchen und junge Frauen gibt, die sich genauso fühlen, wie ich damals:

Wertlos, nicht ausreichend und nicht einmal diszipliniert genug für eine ordentliche Magersucht.

Wenn damals eine Mitpatientin sagte, sie habe sich auf 30 kg Körpergewicht runtergehungert, konnte ich nur antworten: und ich kann 2 Tüten Chips, 2 Pizzas und 2 Liter Eis mit Sahne essen, das Eis natürlich zuerst, hilft später beim Kotzen. Das lässt man in solchen Momenten dann doch lieber.

Natürlich haben die Therapien geholfen: zu verstehen, warum ich Dinge tue wie ich sie tue, inwiefern das mit meinen Eltern zusammenhängt, etc. Natürlich lernte ich auch, neue Ansätze oder Verhaltensweisen zu durchdenken, nur hielten diese teilweise eben nur während der Dauer der Therapie und irgendwann war es wieder durch und alles war beim Alten.

Ich hatte aufgegeben. Nicht im dramatischen Sinne, aber irgendwo akzeptiert, dass ich wohl mein Leben lang krank sein werde, nie Kuchen essen kann, nie mit anderen in die Eisdiele gehen ( Eis und Kuchen waren damals absolut verboten ) und immer auf mich aufpassen muss. Das ist übrigens auch ein „toller“ Glaubenssatz aus den Kliniken: 50 % von euch bleiben krank, ihr werdet immer essgestört bleiben, ihr müsst immer aufpassen, sonst werdet ihr rückfällig.

Heute bin ich frei. Und jeden Moment, in dem ich daran denke, bin ich dankbar dafür.

Was hat das jetzt mit Coaching zu tun?

Ich habe mich schon immer (gezwungenermaßen) für Psychologie interessiert und bin mit Ende 20 auf NLP gestoßen. Nicht im klassischen Sinne, sondern in Form von Seminaren, bei denen es um weit mehr als Erfolg mittels der Manipulation der eigenen Gedanken ging. Muster erkennen in einem spaßigen, liebevollen und offenen Rahmen und Ängste loszuwerden – so würde ich es wohl beschreiben.

Coaching und Übungen waren ein großer Bestandteil der Seminare und vor allem die Zielearbeit dort war eine ganz besondere Qual für mich. Und während mein Fokus wochenlang auf dem „was will ich?“ lag, hatte ich tatsächlich vergessen, dass ich eine Essstörung hatte. Anders kann ich es momentan nicht ausdrücken. Die Bilder und Erinnerungen von mir als kranke Person wurden schnell kleiner und verschwanden und nach und nach versuchte ich neue Dinge, vom Schokolade essen bis zur Selbständigkeit.

Was war daran jetzt anders, als bei der Psychotherapie?

Soweit ich es im Nachhinein beurteilen kann, würde ich sagen, dass es die Kombination aus aktiver Ablenkung (was willst du wirklich, was kannst du alles, worin bist du gut, was ist toll an dir) und der Eliminierung meiner Ängste durch das Lernen und Trainieren neuer und positiver Gedanken war. Nach einigen Wochen hatte ich schlichtweg keine Angst mehr vor’m Essen: durch die bewusste Arbeit mit meinen Gedanken, waren die negativen weniger geworden und somit auch meine Ängste.

Natürlich habe ich noch vor Dingen Angst, keine Frage! Mir ist es nur wichtig zu verdeutlichen, was in den Therapien – zumindest für mich – gefehlt hat: Motivation. Ich kann mich an keine meiner gefühlt 190 Therapiestunden erinnern, aus der ich befreit herausgegangen bin. Die waren sicher nicht schlecht, teilweise sogar gut. Es fehlte nur eben der Schlüsselmoment bzw. der Impuls zu Veränderung.

Irgendwann muss einfach mal Schluss sein mit Verstehen und man darf ins Handeln kommen.

Ja, Gefühle dürfen erforscht und angenommen werden und dann darf man den nächsten Schritt gehen. Die Therapien haben Jahre in Anspruch genommen. Die Seminarzeit, bis ich meine langjährige Partnerschaft mit der Toilette beendet habe – 20 Tage. Ich weiß nicht, ob ich mit diesem Artikel falsche Erwartungen schüre, denn

Jeder ist anders, es gibt kein universelles Erfolgsrezept

und es gibt bestimmt auch unzählige Menschen, denen Therapie geholfen hat. Ich habe es einfach so satt ständig zu hören, dass Coaching nicht effektiv sei, nicht tief genug ginge, etc. und dass Probleme nur wirklich mittels jahrelanger Arbeit, mit Kämpfen und Leiden aufgelöst werden können. Es geht auch anders.

Jedenfalls kann ich ohne zu Zögern behaupten: durch diese Form des Coachings habe ich mein Leben zurückbekommen. Erst nachdem ich meine Symptome abgelegt hatte, bekam ich die Kraft zu Handeln und mich zu entwickeln!!

Warum es nicht früher passiert ist?

Unser Unterbewusstsein schützt uns, indem es immer wieder die gleichen Wege geht. Meines sagte mir: ich bin nur dann sicher, wenn ich so weitermache wie immer. Wenn ich etwas anderes versuche, könnte etwas unkontrollierbares passieren. Also hatte mein Verstand keine Chance.

Folglich hielt das, was emotional in der Therapie ausgelöst wurde, nicht vor. Oft lag es auch daran, dass sie in einem künstlichen Rahmen stattfand, alles war durchstrukturiert und geregelt. Solange man sich in der „Therapiewelt“ befindet, ist alles gut.

Kaum ist man zurück in der richtigen Welt, holen einen die alten Muster ein

Zudem lag in vielen der Therapiekonzepte ein extremer Fokus auf den Mahlzeiten, was dazu geführt hat, dass meine Gedanken und die meiner Mitstreiterinnen noch viel stärker um dieses Thema kreisten. Wer sich ein bisschen mit dem Gesetz der Anziehung befasst weiß, dass alles stärker wird, auf das man seine Aufmerksamkeit richtet.

Einige weitere wichtige Punkte, den viele Therapeuten oft nicht wahrhaben wollen:

  • ich umgebe mich nicht mit anderen Kranken, wenn ich etwas Neues lernen will (sprich gesund werden)
  • man kann seinen Patienten sagen, dass er gesund wird und nicht, dass er für immer krank sein wird
  • man kann ihnen sogar sage, dass alles möglich ist – jeder geht eben seinen eigenen Weg dafür

Es ist nämlich möglich – nur ich habe es damals einfach nicht gewusst!

Ja, mein Artikel ist persönlich und alles andere als wissenschaftlich. Und ich bete und hoffe, dass er möglichst viele Bulimiker/innen erreicht, die die Hoffnung vielleicht schon aufgegeben haben.[:]


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Andrea
Gast
Andrea

Liebe Cathrina,
toller Artikel! Meine Erfahrungen mit Therapien sind genau die gleichen wie deine, obwohl meine Probleme nicht im Bereich einer Essstörung lagen. Therapien haben sehr wohl ihren Sinn, aber durch sie kommt man niemals ins Handeln, während ein Coaching genau das bewirkt. Insofern würde ich sagen, dass beides sich ergänzt und auf einander aufbaut.
Liebe Grüße, Andrea

Cathrina Maier
Mitglied

Liebe Andrea,
vielen Dank für deinen Kommentar! Ich kann dir nur zustimmen und ich bin auch überzeugt, dass es die Mischung macht. Wie ich geschrieben habe, es gibt kein allgemeingültiges Konzept und viele Wege und ich freue mich, dass du deinen gefunden hast 🙂
Liebe Grüße
Cathrina

Bea
Gast

Liebe Cathrina, Dein Artikel finde ich sehr spannend und anregend zum diskutieren, danke für den Mut. Ich arbeite zwar zum größten Teil „therapeutisch“, aber als Privatzahler Praxis mische ich sehr viele Techniken, die ich aus dem Coaching gelernt habe. Für mich war das der passendste Weg und für die Klienten auch. Auch ich habe schon viele Patienten erlebt mit jahrelangen Therapie- Erfahrungen, aber ich denke, da wirken auch andere Dinge mit: zum einen sind kassenärztliche Behandlungen bezahlt, d.h. ich muss die Stunden nicht selbst bezahlen. Das kann sich eine Selbstzahlerin gar nicht erlauben- die ist oft eine andere Motivation und… Weiterlesen »

Cathrina Maier
Mitglied

Liebe Bea,

vielen Dank für deinen tollen und ausführlichen Kommentar! Ich freue mich, dass ich „rüberbringen“ konnte, dass ich keinen Ansatz als per se gut oder schlecht bewerte und stimme dir absolut zu, dass es das (professionelle) WIE ist. Genau das wollte ich vermitteln, vielen Dank!

Cathrina

Jutta
Gast
Jutta

Liebe Bea, ich kann mich dir anschließen. Der Weg ist das Ziel! D.h. jeder geht seinen Weg, und manchmal braucht es erst Klinikerfahrung, plus Psychotherapie ambulant, plus die Erkenntnis, dass es so nicht weiter geht….um dann das Ruder SELBST in die Hand zu nehmen…ich beschreibe gerade meinen eigenen Weg! Selbst…heißt z.B. auch selbst zu bezahlen, um dann extrem motiviert MITzuArbeiten! Selbst…heißt auch selbst MITzuDenken und MitzuFühlen ob das was angeboten wird zu mir passt und mit meinem Weg stimmig ist, dies ist in manchen Fällen oder Situationen erst noch nicht möglich und braucht den Vorlauf einer Therapie. Deshalb entweder/oder ist… Weiterlesen »

Nina
Gast
Nina

Liebe Cathrina, vielen Dank für diesen tollen Artikel und das Teilen deiner Geschichte! Auch wenn mir persönlich meine Psychotherapie in Kombination mit viel Eigenarbeit, einigen Coaching-Sessions und nicht zuletzt den Gesprächen mit sehr, sehr wertvollen Menschen (unter anderem mit dir!) wirklich sehr geholfen hat, meine Muster zu entlarven und letztendlich auch zu verändern, habe ich mich in vielen Stellen deines Artikels wiedergefunden. Ich wünsche mir ebenso wie du, dass du viele Menschen erreichen und ihnen dabei helfen kannst, wieder den Mut zu fassen, ein glückliches und freies Leben zu leben. Meine Seele hast du berührt und ich denke auch die… Weiterlesen »

Cathrina Maier
Mitglied

Danke liebe Nina! Dein Kommentar hat mich sehr berührt. Ja, Eigenarbeit ist natürlich ein wichtiger Bestandteil der ganzen Sache und glücklichweise wird diese auch immer leichter, sobald man sich wieder darüber klar ist, was man möchte und es sich auch erlaubt und gönnt. Du hast vollkommen Recht damit, dass viele verschiedene Schritte zum Ziel führen können und mir ging es vor allem darum zu motivieren, diese Schritte auch gehen zu wollen und (wieder) daran zu glauben, dass Veränderung möglich ist.

Liebste Grüße
Cathrina

Claudia Heipertz
Gast

Liebe Cathrina, seit langem komme ich mal wieder dazu, einen Artikel zu lesen und Deinen habe ich bis ganz zu Ende gelesen. Nicht, weil mich das Thema Essstörungen so interessiert, sondern weil ich ganz ähnliche Erfahrungen mit Therapien gemacht habe – bei mir selbst und bei meinen Klienten. Mir gefällt der pathologisierende Umgang mit psychosomatischen Störungen in dieser Gesellschaft nicht. Es gibt noch nicht einmal ein Wort im Deutschen, das nicht gleich eine „Störung“ attestiert. In Kliniken ist das besonders auffällig. Ich habe dort Menschen beobachtet, die jedes Jahr sechs Wochen Therapie machten und kein Stück weiter kamen. Es wurde… Weiterlesen »

Cathrina Maier
Mitglied

Liebe Claudia, mir geht es oft ähnlich mit langen Artikeln (auch wenn sie mich interessieren) und daher freut mich dein Kommentar ganz besonders! Den Stempel, wie du ihn beschreibst, kenne ich nur zu gut und auch, dass man dadurch leicht die Verantwortung abgibt. Ich habe früher lange nach dem Warum gesucht und darin die Lösung vermutet. Das Warum zu klären finde ich als ersten Schritt hilfreich – insbesondere für verstandgesteuerte Menschen 🙂 und dann dürfen die nächsten Schritte nach vorne folgen. Ich bin sicher, dass auch in verschiedenen Therapien der Fokus auf das Positive/Eigenpotential, die Zukunft und die Eigenverantwortung gelegt… Weiterlesen »

Kerstin
Gast

Hallo, liebe Cathrina, was soll ich sagen? Da brauch ich ja schon fast gar keinen Blog mehr zu chronischen Schmerzpatienten zu schreiben! Alles gesagt bzw. geschrieben! Danke! Ja, ich habe ähnliches erfahren – anders, und doch geht es um Therapie auf klassische Weise. Sie mag hier und da sehr hilfreich sein, und doch habe ich mich da nicht wiedergefunden. Selbst dort fühlte ich mich nicht „passend“. Und das war es für mich ja auch – genau wie du habe ich durch NLP verstanden, dass es das optimistische, das positive Denken und vor allem der Selbstwert durch Stärken stärken und meine… Weiterlesen »

Cathrina Maier
Mitglied

Liebe Kerstin,

ich glaube, es gibt noch ausreichend zu sagen 🙂 – und darauf bin ich sehr gespannt! Vielen Dank für deinen Kommentar! Ich freue mich wirklich, dass ich mit meinen Aussagen, meinem Denken so viel positive Resonanz bekomme!

Liebe Grüße und voller Vorfreude auf deinen Artikel 🙂
Cathrina

Beatrix Vecchioni
Gast

Liebe Cathrina,

ein sehr offener und toller Artikel von dir. Danke für’s teilen! Ich bin nicht betroffen von dem Thema, aber auf irgendeine Weise sehr interessiert daran, vielleicht aufgrund meiner Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Was ich zum Thema „Unterschied Coaching/Therapie“ anmerken möchte: Coaching hat einen entscheidenden Vorteil: es blickt auf Gegenwart und Zukunft, darauf, was veränderbar ist und es bringt den Betroffenen zum handeln.

Zu verstehen, was wo herkommt und wie was zusammenhängt – wie dies in klassischer Psychotherapie geschieht – ist vielleicht die Basis, aber mehr auch nicht.

Liebe Grüße, Beatrix

Cathrina Maier
Mitglied

Danke für deinen Kommentar, liebe Beatrix!
Es war mir auch ein Bedürfnis, den nicht-Betroffenen einen kleinen Einblick in die Gedankenwelt einer Ess-Herausgeforderten zu geben und ich freue mich, wenn ich das erfüllt habe 🙂

Liebe Grüße
Cathrina

Britt Cornelissen
Gast

Liebe Cathrina, danke für diesen wundervollen, ehrlichen, mutigen und so wertvollen Artikel. Du bist toll! Ich sehe das ganz genauso. Jeder darf sich selbst dazu entscheiden, wo er hingeht. Es gibt sicherlich Menschen, denen eine Therapie hilft und jeder steht an einem anderen Punkt seiner Entwicklung. Das gilt ja auch für die Therapeuten selbst, von denen sich auch immer mehr für Alternativen öffenen und auch für uns Coaches. Jeder Coachee findet seinen Coach und die richtige Coachingmethode. Mir hat vor ein paar Wochen eine junge Klientin mit diagnostizierten Depressionen gesagt, dass ich ihr das Leben gerettet hätte und dass sie… Weiterlesen »

Cathrina Maier
Mitglied

Danke liebe Britt – am liebsten würde ich deinen Kommentar wie einen Artikel teilen :)!

Ich bin immer wieder inspiriert und fasziniert von deiner Arbeit und erzähle den Menschen in meinem Umfeld ständig davon – weil es so wunderbare Erfolge sind, die motivieren und Hoffnung geben!

Danke, dass es dich gibt (herz)

Cathrina

Britt Cornelissen
Gast
Britt Cornelissen

Danke <3
Das ist so lieb von Dir. Und Du bist ein toller Coach und hast mir bei einer echt wichtigen Sache so schnell geholfen. Dafür bin ich Dir wirklich sehr dankbar. <3
Danke, dass es DICH gibt!

Ouaddi
Gast

Guten Tag Cathrina,
Ich finde dein Artikel so gut, aber dass es kein universelles Erfolgsrezept oder Geheimnis gibt,damit bin ich nicht einverstanden.
Hier habe ich das bekannteste (Das Universelle Erfolgsgeheimnis Buch von Helmut Ament).

Ich wünsche eine schöne Lektüre.

Sylvia
Gast

Liebe Cathrina, bei mir war es eine Krebsdiagnose, die mich zu NLP brachte. Ich wusste von Anfang an, dass ich mir eine Psychotherapie über einen längeren Zeitraum nicht „antun“ wollte. Nach der ersten Verzweiflung, den Fragen „Warum ausgerechnet ich?“, und dem Hadern mit meinem Schicksal, entschied ich mich allerdings auch gegen ein Coaching. Ich machte selbst die NLP-Coaching-Ausbildung. Denn mir war damals schon klar: „Wenn ich das überlebe, will ich Frauen in schwierigen Lebenssituationen unterstützen, sie dazu ermutigen, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.“ Die in der Ausbildung gelernten NLP-Modelle wendete ich regelmäßig für mich an, probierte quasi… Weiterlesen »

Cathrina Maier
Mitglied

Liebe Sylvia, erstmal vielen Dank, dass du deine persönliche Erfahrung hier teilst! Ich bin seit der Veröffentlichung meines Artikels sehr beeindruckt davon, wie viele Menschen mit meinem Thema in Resonanz gehen. Und ich hoffe natürlich sehr, dass ich auch einige (noch) Betroffene erreiche. Wir beide haben da eine ähnliche Erfahrung gemacht: ich habe auch nicht mit einem Coaching, sondern mit Seminaren begonnen. Jedoch wurden wir dort von den Trainern nebenbei auch systematisch und durchgehend gecoached, was den Effekt um einiges gesteigert hat. Meine Botschaft ist jedoch nicht „Wenn du ein Problem hast, mach eine NLP Ausbildung“ (obwohl es sicher nicht… Weiterlesen »

Simone Erfurth
Gast

Liebe Christina, ein toller Artikel! Ich bin der Meinung, dass jeder Mensch das Recht hat, seinen ganz eigenen Weg zu gehen und SEINE Lösung zu finden! Ich persönlich bin davon überzeugt, dass ein Coaching viel mehr bringt, weil es lösungsorientiert ist. Und außerdem nicht so zeitaufreibend und auch nervenaureibend (weil immer über das Problem gesprochen wird) wie eine langjährige Psychotherapie. Therapie hat auch seine Berechtigung, und ist, wenn eine Störung bzw. ein Krankheitsbild vorliegt dem Coaching vorzuziehen, wenn der Klient/Patient selbst nicht mehr handlungsfähig ist. Ich bin mit Leib und Seele Coach und wünschte, dass sich mehr Menschen „trauen“, die… Weiterlesen »

Cathrina Maier
Mitglied

Liebe Simone, vielen Dank für deinen Kommentar!
Auch wenn ich durchaus auch gute Erfahrungen mit Therapie gemacht habe (in meinem Fall nur eben kein Erfolgserlebnis damit), stimme ich dir zu, dass dort viel Zeit mit dem Besprechen des aktuellen Zustands und der Klärung, wie es dazu kam verbracht wird. Das hat auch seine Berechtigung und hilft zu verstehen. Sobald man aber, wie du sagst, selber handlungsfähig ist, hilft es einfach mehr, den Fokus auf die möglichen Lösungen zu legen. Das kann auch im Rahmen von Therapie erfolgen, jedoch sehe ich im Coaching mehr Potential.

Liebe Grüße
Cathrina

Joachim
Gast

Liebe Cathrina,

danke für deinen sehr interessanten Artikel und deinen Mut, dies so offen darzustellen!
Als nicht Betroffener kann ich deine Situation nun viel besser verstehen und du hast mir damit vor allem einen neuen Einblick in den Grenzbereich von Therapie und Coaching ermöglicht.
Dein Artikel bringt außerdem die Erfahrungen von Therapie und Coaching, die mir Freunde und Klienten berichten, sehr genau auf den Punkt.

Herzliche Grüße,
Joachim

Cathrina Maier
Mitglied

Lieber Joachim,

vielen Dank für deinen Kommentar. Es freut mich ehrlich zu hören, dass ich dir die Situation von „Betroffenen“ näher bringen konnte. Für Außenstehende ist es oft schwierig und zudem kaum nachvollziehbar, was das Versteckspiel umso wichtiger macht, mit dem sich die Betroffenen oft nur noch weiter von einem (ich nenne es mal) gesunden Verhalten entfernen.
Liebe Grüße
Cathrina

Maike Grunwald
Mitglied

Liebe Cathrina, mein Lieblingssatz ist: „Und während dort mein Fokus wochenlang auf dem „was will ich?“ lag, hatte ich tatsächlich vergessen, dass ich (…) hatte“. Ich glaube fest daran, dass jeder dort ( … ) seine eigene Geschichte einsetzen kann. Du zeigst, dass es funktioniert und das finde ich super ermutigend. Du zeigst, dass man Krankheit wandeln kann. Danke für diesen Artikel! Wirklich schade, dass Erkrankten immer wieder gesagt wird, sie würden krank bleiben. Ich kenne diesen Satz auch und frage mich, warum er so oft benutzt wird? Aus Angst falsche Hoffnungen zu machen? Es kostet Mut und Überzeugungskraft den… Weiterlesen »

Cathrina Maier
Mitglied

Liebe Maike,

danke für deinen schönen Kommentar! Ja, soweit ich weiß, dürfen Ärzte und Therapeuten kein Heilversprechen geben – daher macht es in ihrer Welt Sinn zu sagen, dass man nicht unbedingt gesund wird. Bestimmt lässt sich diese Aussage modifizieren, indem man den Betroffenen zu verstehen gibt, dass es möglich ist und es nunmal weitgehend in ihrer Macht liegt. Wenn ich mir Hilfe suche, tendiere ich dazu, Verantwortung abzugeben und diese wiederzuerlangen erfordert ein Vertrauen in sich und die Welt, wenn man so möchte. Dieses wieder zu stärken sehe ich als die Aufgabe aller „Helfer“.

Liebe Grüße
Cathrina

Anne Klein
Gast

Liebe Cathrina Erst mal finde ich deinen Artikel total gelungen und es super, dass du damit so offen umgehst. Ich befinde mich gerade im Psychologiestudium und werde danach die TherapeutenAusbildung machen. Durch meine Praktika und Erfahrungsberichte durfte ich lernen, das es Verdammt viele schlechte Therapeuten gibt. Jedoch liegt dies häufig daran, dass das Setting in einer Klinik und die Arbeitsbedingungen dort ganz miserabel sind. Selbst wenn man engagiert und gut ist, dann kann man oft gar nicht anders. Zudem muss man finde ich die verschiedenen Therapierichtungen unterscheiden. Ich gehe eher in die tiefenpsychologische Richtung und kann mit der ganz reinen… Weiterlesen »

Cathrina Maier
Mitglied

Liebe Anne,

vielen Dank für deinen ausführlichen und wertvollen Kommentar. Ich weiß, dass ein kleines bisschen Kritik an Psychotherapeuten durchschimmert. Mir ist klar, dass es in jedem Berufsfeld Menschen gibt, die mit Herz dabei sind und andere, die es nicht (mehr) sind oder aufgrund verschiedener Umstände nicht können. Der Fokus des Artikels ist ja auch, dass man offen sein darf und jeder seinen ganz eigenen Weg zur Heilung geht. Und das hast du total toll aufgegriffen! Deine Klienten werden sich eines Tages glücklich schätzen dürfen 🙂
Alles Liebe und viel Erfolg dabei!!

Cathrina

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[…] Wenn du mehr über meine Geschichte erfahren möchtest, lies dir doch mal meinen bislang offensten Artikel zum Thema Bulimie […]

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[…] über einem Jahr habe ich mich getraut und meinen Artikel „Coaching oder Psychotherapie“ hier veröffentlicht. Das war ein krasses Gefühl damals. „Jetzt weiß jeder, was ich […]

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