Beruf und Business Persönlichkeit und Lernen Selbständigkeit

Selbst- und ständig!?

[:de]Einer meiner Teilnehmer einer kaufmännischen Weiterbildung hat dies einmal als vernichtendes Urteil in den Raum geworfen. Man könne dann ja gar nicht abschalten, denn schließlich muss man sich ja selbst und ständig als Selbständiger mit Geld verdienen befassen.

Ich war verblüfft. Klar kenne ich dieses geflügelte Wort auch. Anfangs habe ich es sogar als Privileg und als Muss betrachtet. Eine fast übermenschliche Verpflichtung, da andernfalls die schlimmsten Dinge passieren.

Man geht pleite, keiner will bei einem kaufen, man wird nicht ernst genommen und und und.

Heute sehe ich das anders. Die Falle, alles immer und vor allem selbst machen zu müssen ist für mich heute eher ein Gradmesser, der mir zeigt, wie ausgewogen meine Selbständigkeit derzeit ist.

Dahin muss man erstmal kommen. Das hat etwas mit dem inneren Mindset zu tun, mit den eigenen Glaubenssätzen, den unbewussten Überzeugungen, Wünschen und Bedürfnissen. Und es ist natürlich anders, als im Angestelltenverhältnis zu arbeiten

Das kann am Beginn einer Selbständigkeit eine ziemliche Hürde sein und auch später immer mal wieder, wenn Entwicklungsschritte anstehen. Doch wer bereitet einen eigentlich darauf vor? Gut, wenn Sie sich darüber bereits Gedanken machen, denn meistens läuft es so:

Selbständigkeit

Da gibt es ja sooo viel zu bedenken. Schon am Anfang, bevor es überhaupt so richtig losgeht: Geschäftsidee, Business-Plan inklusive Einnahmenberechnung für die nächsten drei Jahre, Kostenübersicht, überhaupt das Konzept, warum, wieso, womit, wie und was sonst noch …

Die Fakten – hartes Brot

Sie kennen das sicherlich, wenn Sie entweder schon mit dem Gedanken gespielt haben sich selbständig zu machen oder sich bereits selbständig gemacht haben. Das ist auf der Faktenseite ja auch ganz naheliegend.

Dazu gehören natürlich auch Überlegungen wie Standort, Geschäftsräume, Personal usw. Die Selbständigkeit muss bestimmt werden. Hartes Brot.

Sie haben Sie sich für das Solopreneurship entschieden. Sie wollen als EinzelunternehmerIn auftreten. Prima! Willkommen in einer der größten Bewegungen der Arbeitswelt in den letzten Jahren. Und willkommen in unserer Gemeinschaft. Alleine selbständig zu sein heißt ja schließlich nicht nun auch ganz alleine zu sein.

Die Perspektive ändert sich

Ist Ihnen schon aufgefallen, dass Sie nun, wo Sie kurz davor sind oder schon angefangen haben mit Ihrer Selbständigkeit, die Dinge aus einer anderen Perspektive betrachten (müssen)? Und? Wie leicht oder schwer fällt Ihnen das?

Nicht so ganz leicht? Fühlt sich ein wenig holprig oder verschwommen an? Das ist ganz normal! Sie brauchen jetzt auch ein wenig Zeit, um in die neue Rolle als UnternehmerIn hineinzuwachsen.

Ihre Persönlichkeit

Ihre UnternehmerInnen-Persönlichkeit muss sich erst so richtig entwickeln! Die meisten von uns bedenken das nicht. Vielleicht auch, weil es so selbstverständlich erscheint. Man weiß ja was als UnternehmerIn so zu tun ist.

Aber wussten Sie auch, dass Wissen und Tun manchmal zwei verschiedene Paar Schuhe sind? Wieso? Weil Sie Sie sind! Eine interessante Persönlichkeit, die der Welt eine Menge zu bieten hat, die ihre ganz eigenen Stärken und Schwächen hat. Und Vorlieben. Und Bequemlichkeiten. Und weil Sie gar nicht in eine Schublade passen oder gehören.

Jetzt wird’s kantig

Vorher ging es viel mehr darum sich einem bereits bestehenden System anzupassen. Sich einzubringen in einen schon vorhandenen Rahmen. Wo Sie nicht viel mitreden konnten, sondern nur mitwirken, was ja auch schon viel ist.

Doch nun sollen Sie selbst diesen Rahmen geben. Sollen vielleicht auch künftigen Mitarbeitern das System, den Rahmen vorgeben. Das fühlt sich schon ein wenig anders an, nicht wahr?

Plötzlich rückt Ihre Persönlichkeit in den Fokus

In Ihren eigenen ebenso wie in den der künftigen KundInnen. Uii! Das macht ein wenig kribbelig, oder? Wie gehen Sie damit um? Welche inneren Antreiber und Motive setzen Sie jetzt ein?

Holen Sie den Perfektionismus-Antreiber zu Hilfe? Die Selbstaufopferungs-Motivation? Kannten Sie diese inneren Anteile überhaupt schon so genau?

Ein Vorbild – woher nehmen …?

Merken Sie vielleicht, dass Ihnen ein konkretes Vorbild fehlt wie man „es“ nun macht? Schaffen Sie es ohne Mühe sich die für Sie optimale Strategie Ihrer (künftigen) Selbständigkeit zurechtzulegen? Wissen Sie schon, wohin Sie sich wenden, wenn es doch mal holpert?

Haben Sie bedacht, dass Ihre Persönlichkeit nun Ihr Kapital ist, auf dem Sie Ihre Selbständigkeit aufsetzen wollen und werden?

Wegen Umbau geschlossen …

Vermutlich geht es Ihnen wie den Meisten an diesem Punkt. Woher sollen Sie auch wissen, dass dieser Schritt eine enorme Umbauleistung in Ihnen auslösen wird? Dass Sie sich quasi neu erfinden werden. Dass Sie an sich selbst wachsen werden und müssen.

Das ist das wirklich Spannende und Großartige an einer Selbständigkeit, finde ich. Plötzlich ist Ihr Leben selbstbestimmt und authentisch.

Ihr Erfolg steht und fällt mit Ihnen selbst

Sie tragen Verantwortung. Auch für sich selbst. Wenn Sie nun aber glauben, dass Sie Leistung 24 Stunden am Tag, die ganze Woche, rund um die Uhr abliefern müssten, dann geraten Sie recht schnell an Ihre Grenzen. Und dabei geht es nicht darum nicht erfolgreich zu sein.

Im Gegenteil. Je erfolgreicher Sie am Anfang sind, umso schneller geraten Sie womöglich in einen Strudel, der Sie bald ganz vereinnahmen kann.

Sich hegen und pflegen

Was Sie nun ebenfalls brauchen ist: Achtsamkeit und Wertschätzung! Nicht nur für Ihre KundInnen, sondern ganz besonders auch für sich selbst! Deshalb kann es sich lohnen sich selbst einmal so richtig kennenzulernen. Mit allem Drum und Dran. Wertfrei. Um dann den passenden Rahmen zu finden und zu gestalten.

Denn Sie wollen sich doch sicher verbessern durch Ihre Selbständigkeit!? Sie wollen mehr vom Leben haben, mehr gestalten, mehr genießen. Und dazu gehört auch das Leben neben der Selbständigkeit. Sie brauchen also auch Pufferzonen zum Erholen, zum sich Inspirieren lassen, zum wieder Lust auf den großen Einsatz haben.

Das schafft ein wohl gefülltes Bankkonto auf Dauer nicht. Sie brauchen auch Balsam für die Seele, Muße für den Körper, Anregungen für den Geist. Kurz: Sie brauchen Balance.

In Balance

Wie könnte Ihre Balance aussehen? Diese dürfte ebenso individuell sein, wie Sie selbst. Wie finden Sie mehr über sich heraus? Wie integrieren Sie diese Erkenntnisse in Ihre Persönlichkeit, in Ihre Selbständigkeit?

Sie kommen also nicht darum herum sich mit sich selbst und Ihrer (Selbständigen-) Persönlichkeit zu befassen. Wie Sie das mit Bilder herausfinden können, zeige ich Ihnen im zweiten Teil dieses Artikels.

 

Ihre Stephanie Mertens

„Wer, wenn nicht Sie? – wann, wenn nicht jetzt?“
[:en]Einer meiner Teilnehmer einer kaufmännischen Weiterbildung hat dies einmal als vernichtendes Urteil in den Raum geworfen. Man könne dann ja gar nicht abschalten, denn schließlich muss man sich ja selbst-und ständig als Selbständiger mit Geld verdienen befassen.

Ich war verblüfft. Klar kenne ich dieses geflügelte Wort auch. Anfangs habe ich es sogar als Privileg und als Muss betrachtet. Eine fast übermenschliche Verpflichtung, da andernfalls die schlimmsten Dinge passieren.

Man geht pleite, keiner will bei einem kaufen, man wird nicht ernst genommen und, und, und.

Heute sehe ich das anders. Die Falle, alles immer und vor allem selbst machen zu müssen ist für mich heute eher ein Gradmesser, der mir zeigt, wie ausgewogen meine Selbständigkeit derzeit ist.

Dahin muss man erstmal kommen. Das hat etwas mit dem inneren Mindset zu tun, mit den eigenen Glaubenssätzen, den unbewussten Überzeugungen, Wünschen und Bedürfnissen.

Und es ist natürlich anders als im Angestelltenverhältnis zu arbeiten

Das kann am Beginn einer Selbständigkeit eine ziemliche Hürde sein und auch später immer mal wieder, wenn Entwicklungsschritte anstehen.

Doch wer bereitet einen eigentlich darauf vor? Gut, wenn Sie sich darüber bereits Gedanken machen, denn meistens läuft es so:

 

Selbständigkeit

Da gibt es ja sooo viel zu bedenken. Schon am Anfang, bevor es überhaupt so richtig losgeht:

Geschäftsidee, Business-Plan inklusive Einnahmenberechnung für die nächsten drei Jahre, Kostenübersicht, überhaupt das Konzept, warum, wieso, womit, wie und was sonst noch …

Die Fakten – hartes Brot

Sie kennen das sicherlich, wenn Sie entweder schon mit dem Gedanken gespielt haben sich selbständig zu machen oder sich bereits selbständig gemacht haben. Das ist auf der Faktenseite ja auch ganz naheliegend. Dazu gehören natürlich auch Überlegungen wie Standort, Geschäftsräume, Personal usw. Die Selbständigkeit muss bestimmt werden. Hartes Brot.

Solo-Selbständig

Nun haben Sie sich für das Solopreneurship entschieden. Sie wollen als EinzelunternehmerIn auftreten. Prima! Willkommen in einer der größten Bewegungen der Arbeitswelt in den letzten Jahren. Und willkommen in unserer Gemeinschaft. Alleine selbständig zu sein heißt ja schließlich nicht nun auch ganz alleine zu sein.

Die Perspektive ändert sich

Ist Ihnen schon aufgefallen, dass Sie nun, wo Sie kurz davor sind oder schon angefangen haben mit Ihrer Selbständigkeit, die Dinge aus einer anderen Perspektive betrachten (müssen)? Und? Wie leicht oder schwer fällt Ihnen das?

Nicht so ganz leicht? Fühlt sich ein wenig holprig oder verschwommen an? Das ist ganz normal! Sie brauchen jetzt auch ein wenig Zeit, um in die neue Rolle als UnternehmerIn hineinzuwachsen.

Ihre Persönlichkeit

Ihre UnternehmerInnen-Persönlichkeit muss sich erst so richtig entwickeln! Die meisten von uns bedenken das nicht. Vielleicht auch, weil es so selbstverständlich erscheint. Man weiß ja was als UnternehmerIn so zu tun ist.

Aber wussten Sie auch, dass Wissen und Tun manchmal zwei verschiedene Paar Schuhe sind? Wieso? Weil Sie Sie sind!

Eine interessante Persönlichkeit, die der Welt eine Menge zu bieten hat. Die ihre ganz eigenen Stärken und Schwächen hat. Und Vorlieben. Und Bequemlichkeiten. Und weil Sie gar nicht in eine Schublade passen oder gehören.

Jetzt wird’s kantig

Vorher ging es viel mehr darum sich einem bereits bestehenden System anzupassen. Sich einzubringen in einen schon vorhandenen Rahmen. Wo Sie nicht viel mitreden konnten, sondern nur mitwirken, was ja auch schon viel ist.

Doch nun sollen Sie selbst diesen Rahmen geben. Sollen vielleicht auch künftigen Mitarbeitern das System, den Rahmen vorgeben. Das fühlt sich schon ein wenig anders an, nicht wahr?

Im Fokus

Plötzlich rückt Ihre Persönlichkeit in den Fokus. In Ihren eigenen ebenso wie in den der künftigen KundInnen. Uii! Das macht ein wenig kribbelig, oder? Wie gehen Sie damit um?

Welche inneren Antreiber und Motive setzen Sie jetzt ein? Holen Sie den Perfektionismus-Antreiber zu Hilfe? Die Selbstaufopferungs-Motivation? Kannten Sie diese inneren Anteile überhaupt schon so genau?

Woher nehmen …?

Merken Sie vielleicht, dass Ihnen ein konkretes Vorbild fehlt wie man „es“ nun macht? Schaffen Sie es ohne Mühe sich die für Sie optimale Strategie Ihrer (künftigen) Selbständigkeit zurechtzulegen?

Wissen Sie schon wohin Sie sich wenden, wenn es doch mal holpert? Haben Sie bedacht, dass Ihre Persönlichkeit nun Ihr Kapital ist, auf dem Sie Ihre Selbständigkeit aufsetzen wollen und werden?

Wegen Umbau geschlossen …

Vermutlich geht es Ihnen wie den Meisten an diesem Punkt. Woher sollen Sie auch wissen, dass dieser Schritt eine enorme Umbauleistung in Ihnen auslösen wird? Dass Sie sich quasi neu erfinden werden. Dass Sie an sich selbst wachsen werden und müssen.

Das Leben ist großartig!

Das ist das wirklich Spannende und Großartige an einer Selbständigkeit, finde ich. Plötzlich ist Ihr Leben selbstbestimmt und authentisch. Ihr Erfolg steht und fällt mit Ihnen selbst.

Sie tragen Verantwortung. Auch für sich selbst. Wenn Sie nun aber glauben, dass Sie Leistung 24 Stunden am Tag, die ganze Woche, rund um die Uhr abliefern müssten, dann geraten Sie recht schnell an Ihre Grenzen.

Und dabei geht es nicht darum nicht erfolgreich zu sein. Im Gegenteil. Je erfolgreicher Sie am Anfang sind, umso schneller geraten Sie womöglich in einen Strudel, der Sie bald ganz vereinnahmen kann.

Sich hegen und pflegen

Was Sie nun ebenfalls brauchen ist: Achtsamkeit und Wertschätzung! Nicht nur für Ihre KundInnen, sondern ganz besonders auch für sich selbst! Deshalb kann es sich lohnen sich selbst einmal so richtig kennenzulernen. Mit allem Drum und Dran. Wertfrei. Um dann den passenden Rahmen zu finden und zu gestalten.

Denn Sie wollen sich doch sicher verbessern durch Ihre Selbständigkeit!? Sie wollen mehr vom Leben haben, mehr gestalten, mehr genießen. Und dazu gehört auch das Leben neben der Selbständigkeit.

Hach … wie Urlaub …

Sie brauchen also auch Pufferzonen zum Erholen, zum sich Inspirieren lassen, zum wieder Lust auf den großen Einsatz haben. Das schafft ein wohl gefülltes Bankkonto auf Dauer nicht.

Sie brauchen auch Balsam für die Seele, Muße für den Körper, Anregungen für den Geist. Kurz: Sie brauchen Balance.

In Balance

Wie könnte Ihre Balance aussehen? Diese dürfte ebenso individuell sein, wie Sie selbst. Wie finden Sie mehr über sich heraus? Wie integrieren Sie diese Erkenntnisse in Ihre Persönlichkeit, in Ihre Selbständigkeit?

Sie kommen also nicht darum herum sich mit sich selbst und Ihrer (Selbständigen-) Persönlichkeit zu befassen.

Warum nicht mal mit Bildern?

Wussten Sie, dass Ihr Unterbewusstes in Bildern „denkt“? Dass ein Gespräch mit sich selbst daher gut über die Welt der Bilder funktioniert?

Wie wäre es denn, wenn Sie mal versuchen für Sie wichtige und drängende Fragen durch bildhafte Assoziationen zu beantworten, um sich weiter zu entwickeln, mehr Klarheit über die eigenen Bedürfnisse zu erlangen, mehr Sicherheit für die eigene Planung zu erhalten und auch mal neue Lösungswege zu finden?

Ich gebe Ihnen hier gern mal einen kleinen Einblick aus meiner Arbeit als Lebensberaterin mit der Methode Kartenlegen.

Beispiel der Kartenlegemethode aus der Praxis

Eine selbständige Klientin kommt ein wenig ratlos in die Beratung. Sie berichtet, dass sie seit zwei Jahren selbständig sei und auch schon einen kleinen Kundenstamm vorweisen kann.

Damit es noch mehr Klienten werden hat sie über die Möglichkeiten nachgedacht ihr Angebot zu erweitern und zu verbessern, hat einiges probiert und versucht ihre Klienten für die weiteren Möglichkeiten zu interessieren. Seitdem stagniert das Geschäft irgendwie.

Ihre bisherigen Klienten sind sehr zufrieden mit ihr, brauchen sie aber nicht ständig, und wollen die erweiterten Möglichkeiten nicht unbedingt nutzen. Ihre Bemühungen ihr Angebot neuen Klienten vorzustellen sind bislang nicht sehr von Erfolg gekrönt. Sie möchte nun wissen was dahinter steckt und wie sie damit umgehen soll.

Die Auslage und Besprechung

Für die gemeinsame Arbeit nutze ich mein selbst entworfenes Legekunst Kartendeck, das sich an den bekannten Lenormandkarten orientiert.

Teil 1

Wir einigen uns auf die zuvor genannte offene Fragestellung in zwei Etappen und wählen ein Legemuster für die Frage: „Was steht dahinter?“

Dazu lege ich die Karte für die Fragestellerin, die Dame, offen in die Mitte, lasse die Fragestellerin das übrige Deck mischen und lege dann um die Karte Dame herum aus.

Für die Deutung können den Plätzen der Karten Aussagen zugewiesen werden. In diesem Fall nutzen wir Aussageergänzungen:

für die obere Reihe – das ist bewusst

für die untere Reihe –   das ist nicht bewusst oder wird nicht genutzt (Ressourcen)

für die beiden Begleitkarten links und rechts der Karte des Fragenden in der Mitte – das ist selbstverständlich.

Auslage-Bild:

 1 9 7 8 6 5 4 3 2

Vorgehen

Obere Reihe – das ist bewusst

Wir sprechen darüber, ob die Fragestellerin mit unerwarteten Belastungen rechnet, die sich aus dem neuen Vorgehen ergeben könnten. Belastungen, Unbekanntes, Ernte oder Gefahr sind unsere Ausgangsstichworte, mit denen wir gemeinsam im Gespräch arbeiten. Durch Assoziationen, Selbstreflektion, Brainstormen finden wir dazu Näheres heraus.

Mitte – das ist selbstverständlich

Recht selbstverständlich scheint es zu sein in der Öffentlichkeit oder vor vielen Menschen zu sprechen. Unsere Ausgangsstichworte sind (schriftliche oder allgemeine) Kommunikation und Öffentlichkeit.

Das lässt sich doch vielleicht nutzen, um das neue Angebot einer breiteren Zielgruppe bekannt zu machen. Auch die Schriftform könnte der Fragestellerin liegen. Auch hier sprechen wir über die Möglichkeiten, die uns die Assoziationen bieten können, benennen Möglichkeiten und sammeln Ideen.

Untere Reihe – das ist nicht bewusst oder wird nicht genutzt (Ressourcen)

Die Fragestellerin könnte recht erfolgreich sein, wenn sie in Gesprächen noch klarer Position bezieht. Unsere Ausgangspunkte sind (mündliche) Kommunikation, Empathie und Arbeit, Halt.

Das beziehen wir natürlich direkt auf die Fragestellung, nicht auf ihrer eigentlichen Tätigkeit mit Klienten. Sie könnte mit ihrer weichen, einfühlsamen Seite sehr schön auch den Nutzen herausstellen, den angehende Klienten von Ihrer Arbeit haben können.

Darüber sprechen wir eine Weile, bis die Fragestellerin das Gefühl hat: „Das ist es!“

Fazit:

Auf die Frage: „Was steckt dahinter?“ könnte die Antwort also lauten, dass die Fragestellerin Schwierigkeiten damit hat sich persönlich mit ihrem neuen Angebot zu identifizieren, wenn es darum geht es der breiten Masse vorzustellen.

Sie rechnet in dem Falle mit einer einschneidenden nachteiligen Veränderung, auch wenn es denkbar wäre, dass gerade damit ein Durchbruch zu erzielen wäre. Das ist also vermutlich ihr Konflikt.

Wir haben den Worst Case dabei ebenso durchdacht, wie die Möglichkeit sehr erfolgreich zu sein. Die Fragestellerin kann so in den Kontakt mit ihrem Gefühl und ihrer persönlichen Motivation kommen, was ihr hilft die nächsten Schritte zu planen.

Teil 2

Auf die Frage: „Wie soll ich damit umgehen?“ machen wir eine einfache Legung, die vor allem das unmittelbare Wirken in den Fokus rückt.

Als Aussageergänzungen wählen wir: Fragestellerin im Jetzt, das könnte getan werden, das folgt darauf und dahin führt es –

Auslage-Bild:

         10  111213    

 

Die Fragestellerin könnte lösungsorientiert vorgehen und sich darauf konzentrieren die Sache ins Rollen zu bringen. Eine positive, innere Haltung könnte es der Fragestellerin ermöglichen ins Tun zu kommen.

Sie könnte sich verbindlich mit ihrem neuen Angebot im Außen zeigen. Vielleicht kann sie auch einige Testpersonen verpflichten, die ihr ein erstes Feedback und Testimonials geben können, auf denen sie ihre weiteren Schritte aufbauen kann.

Sie selbst könnte in der Folge gefragt sein auf den eigenen Instinkt zu vertrauen, strategisch vorzugehen, mit Umwegen zu rechnen und sich geschmeidig der Entwicklung anzupassen.

Dann führt es zu Klarheit, einer Vision, die andere auch erkennen können und somit ins Handeln bringen dürften.

Fazit:

Mit diesen Inhalten kann die Fragestellerin erstmal arbeiten und auf der Basis der entwickelten Ideen und Möglichkeiten das für sie geeignete und passende Vorgehen auswählen und entwickeln.

Es unterstreicht inhaltlich das, was wir beim Beleuchten der ersten Frage bereits herausgearbeitet haben und stärkt die Fragestellerin in ihrem Vorhaben.

Der Vorteil der Bildsprache

Der Umstand, dass der Dialog über die gezogenen und ausgelegten Bilder stattfindet, wirkt für viele Ratsuchende förmlich neutralisierend. Der Fokus beider in der Beratung Beteiligten richtet sich auf die Motive der Karten und gemeinsam werden mögliche Interpretationen besprochen.

Das hat zur Folge, dass der Ratsuchende sich recht frei auf mögliche Assoziationen einlassen kann und auf diesem Weg sein „Aha-Erlebnis“ hat. Durch die Betrachtung und das Einlassen auf die Aussagen von Kartenmotiven kommt der Ratsuchende nach und nach seinen eigenen Themen auf die Spur.

Die Erfahrung wie man selbst „tickt“ und an Aufgaben herangeht wirft für viele eine neue und ungewohnte Perspektive auf. Aus dieser Betrachtung heraus ist es dann möglich kreativ zu werden und andere Lösungswege zu entdecken.

Ihr Nutzen

So können Sie sich selbst auf eine eher unkonventionelle Weise in Ihrer persönlichen Entwicklung durch bildhafte Assoziationen immer wieder Anregung und Reflektion holen. Für die Standortbestimmung, dem Herausfinden tiefer liegender Ursachen für Probleme, dem Entwerfen eines bildhaften Ziels, dem Umsetzen einer Vision, – es gibt kaum etwas, das mit Kartenmotiven nicht beleuchtet werden könnte.

Sie brauchen dazu lediglich ein wenig Offenheit und die Bereitschaft im Anschluss etwas (für sich selbst) zu Tun.

Wie steht es mit Ihnen?

Was sind Ihre offenen Fragen oder Schwierigkeiten beim Thema Selbständigkeit? (Oder auch bei anderen Themen des Lebens)

Bildhafte Assoziationen können Ihnen durch Imagination und strukturierte Umsetzung behilflich sein mehr über sich zu erfahren, zu wachsen und so immer selbstbestimmter und authentischer zu sein. Probieren Sie es doch mal aus! J

 

Ihre Stephanie Mertens

„Wer, wenn nicht Sie? – wann, wenn nicht jetzt?“[:]


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Renate Hoffmann-König - WIRTSCHAFT UND SPIRITUALITÄT
Mitglied

Liebe Stephanie,

ja, das kann ich alles nur bestätigen.

Aus meinem „Alten“Beruf als Selbständige Buchhalterin habe ich es oft erlebt,
daß meine Kunden aus der Arbeitnehmerberatung sich „nebenberuflich selbständig“
machen wollten. Früher habe ich immer scherzhafter Weise gesagt:
„Der Gewerbeschein kostet 15 € – aber ab dann geht es richtig los…..

Heute als Bewusstseins-und Karriere-Coach für Wirtschaft und Spiritualität
betone ich:
The Next Level für DEIN Business entsteht durch Persönliches Wachstum !

Ich wünsche Dir ganz viel Erfolg bei Deiner Arbeit mit den Menschen,
die den Mut haben, ihre Vision zu leben.

liebe Grüße
Renate Hoffmann-König

Stephanie Mertens
Gast

Liebe Renate,

genau, das hast Du gut beschrieben. Mittlerweile spricht es sich wohl auch herum, dass es in Ordnung und erlaubt ist sich zuzugestehen, dass man auch in die Rolle als UnternehmerIn erst hineinwachsen muss. Seitdem hier mehr Offentheit besteht, ist es nicht nur leichter den Menschen bei Ihren Prozessen Unterstützung zu geben, Sie suchen diese Möglichkeit oft auch von selbst. Das ist schön.

Vielen Dank für Deine guten Wünsche. Auch für Dich und Dein tolles Business alles Gute.

Liebe Grüße

Stephanie

Maike Grunwald
Mitglied

Liebe Stephanie,
du sprichst mir aus dem Herzen! Ja, die Persönlichkeit muss mitwachsen. Ich bin gespannt auf Teil 2.
Danke dir!
Liebe Grüße
Maike

Stephanie Mertens
Gast

Liebe Maike,

es freut mich, dass Dir der Einstieg in das Thema gefallen hat. 😉

Hier der Link zum Teil 2 – Bin gespannt, wie er Dir gefällt.

https://the-coach.net/2015/10/06/selbst-und-staendig-warum-nicht-mal-mit-bildern/

Liebe Grüße

Stephanie

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