Abnehmen Gesundheit Körper und Gesundheit

Der Kampf mit den Kilos Oder: Und jeden Montag starte ich neu

Nein, das ist keine neue Modediät, kein Tipp für DIE einzig wahre Methode

Die gibt es sowieso nicht. Wir sind alle verschieden und genauso verschieden können die Wege sein, die wir gehen, um unsere ungeliebten Pfunde loszuwerden.

Und genau dort fängt es an, das Problem

Infos über Infos: Low fat, Low carb, Schokoladen Diät, Schlank im Schlaf, FDH, Pülverchen, Punkte, Farben, Kalorien zählen…

Viele von uns sind so verwirrt, dass sie schon gar nicht mehr wissen, was der richtige Weg sein könnte.

Jeder ist auf der Suche nach der Lösung, die schnell und dauerhaft schlank macht, aber bitte möglichst ohne Anstrengung.

Die schlechte Nachricht

Ohne etwas zu verändern wird es nicht gehen. Und Veränderung bedeutet zunächst Anstrengung – und genau da haben wir schon das nächste Dilemma.

Für einen kurzen Zeitraum kann man, wenn die Motivation hoch genug ist, jede Menge Energie aufbringen (ich sage aus persönlicher Erfahrung nur: Eier, Bockwurst, Bananen Diät).

Meistens geht das bis zum ersten Komplettausfall gut (Einladung, Schützenfest, Schoko-Orgie). Dann hört man sofort die Stimme aus dem Inneren: „Jetzt ist es auch egal…. Aber ab Montag wieder!“

Die gute Nachricht

Es gibt einen Weg!

Und zwar Deinen ganz eigenen und nicht ab Montag, sondern ab sofort.

Nicht durch Lesen von Büchern, Sammeln von Fakten, Hin und Her Überlegen, sondern durch Tun.

Und dieser Weg heißt:

Langfristig kleine Dinge ändern und durchhalten

und das so, wie es zu Deinem Leben passt.

Natürlich gehört auch gesunde Ernährung dazu (und Du weißt natürlich genau, was gesund ist).

Warum? Ganz einfach: Um Deinen Körper leistungsfähig zu halten. Er sorgt dafür, das Du am Leben bist und Du hast in Deinem Leben bestimmt noch einiges vor (beruflich, Zeit mit Partner und Kindern verbringen, etc.), oder?

Sorge dafür, dass Dein Körper durch gesunde Nahrung (und ein paar Pfunde weniger) auch in der Lage ist, das mitzumachen.

80 % reichen als Orientierungswert. Die restlichen 20% Deiner Nahrung sollten purer Genuss sein (ja, auch „unvernünftige“ Dinge). Denn Genuss soll doch in Deiner langfristigen Planung vorkommen, oder?

Naja, alles schön und gut, aber….

man muss es immer noch tun….diese Hürde im Kopf überwinden, zum x-ten Mal anzufangen, mit der Angst, wieder zu versagen.

Es gibt kein Versagen. Es gibt nur die Feststellung, dass der eingeschlagene Weg (noch) nicht der richtige ist. Es wird diesmal auch kein Vorher und Nachher geben – denn das, was passiert soll dauerhaft sein.

Die Praxis

Überlege Dir zunächst einen Leitsatz. Dieser Satz muss ganz tief in DIR drin gute Gefühle wecken.
Zum Beispiel:

  • Ich möchte meinem Körper Gutes tun, indem ich mich gesund ernähre
  • Ich möchte nur noch essen, wenn ich mich ganz bewusst dazu entschieden habe
  • Ich möchte ohne schlechtes Gewissen essen

Wenn Du diesen Satz für Dich gefunden hast, dann schreib ihn Dir auf und hänge ihn sichtbar auf (und direkt noch einmal für unterwegs auf einen kleinen Zettel schreiben und ins Portemonnaie packen). Mehrmals täglich ansehen!!!

Der nächste Schritt:

Überlege Dir, welchen ersten kleinen Schritt Du in der nächsten Woche tun kannst, der im Einklang mit Deinem Leitsatz steht.

Dieser Schritt muss so winzig klein sein, dass er Dir total lächerlich vorkommt (Du weisst ja: Alles was schwierig ist, gibt man wieder auf).

Dies könnte zum Beispiel sein:

„Zu jeder Mahlzeit sollt etwas gesundes zusätzlich zum anderen Essen auf meinem Teller sein.“ Zum Beispiel zur Tiefkühlpizza wenigstens 2 Kirschtomaten (hört sich doof an, ich weiß, aber genau dieses „doof“ zeigt, dass es leicht genug ist – und so viel bewirken wird).

Wie geht es weiter?

Diesen ersten kleinen Schritt führst Du so lange durch, bis er selbstverständlich geworden ist, dann nimmst Du nach und nach weitere Dinge hinzu (achte bitte darauf, dass auch diese „lächerlich“ klein sind).

So wirst Du auf Dauer (fast) unmerklich jede Menge in Deinem Essverhalten ändern.

Und wenn ich das nicht durchhalte oder das Schoko Croissant meinen Weg kreuzt?

Wenn Du das nicht durchhältst, probiere eine andere Kleinigkeit aus (dann war dieser Weg noch nicht der richtige) oder überprüfe noch einmal, ob der Leitsatz wirklich der richtige war.

Wie gesagt, der muss „KLICK“ machen und sich absolut richtig und passend für Dich anfühlen.

Und das Croissant? Nicht vergessen: GENUSS IST ERLAUBT!

Aber das dauert soooooo lange…

Das mag sein, es geht nicht von heute auf morgen, dafür aber dauerhaft, dafür genau so, wie Du es durchhalten kannst, dafür endlich ERFOLGREICH.

Dafür nie wieder ein „ab Montag“, kein schlechtes Gewissen, keine „Rückfälle“ – nicht vergessen, es gibt kein Vorher und Nachher mehr!

Ab jetzt nur noch ein dauerhaftes

ICH BIN ES MIR WERT, DIESEN WEG ZU GEHEN

Und jetzt:

Aufhören zu lesen und TUN!

Hast Du schon Deinen Leitsatz im Kopf ?

Ich wünsche Dir viel Spaß auf Deiem neuen Weg und würde mich freuen, wenn Du kommentierst, wie es Dir damit ergangen ist.

Liebe Grüße

Melanie


Suchst Du einen Coach?

Finde den richtigen Coach für Dich Dann sieh Dir hier unser Angebot an

Bist Du Coach?

Präsentiere Dich als Coach Präsentiere Dich hier als Coach

11
Hinterlasse einen Kommentar

avatar
5 Kommentar Themen
6 Themen Antworten
0 Follower
 
Kommentar, auf das am meisten reagiert wurde
Beliebtestes Kommentar Thema
7 Kommentatoren
BenMelanie SteinkampMelanie SteinkampJutta MarxJana Letzte Kommentartoren
  Abonnieren  
neueste älteste meiste Bewertungen
Benachrichtige mich bei
Marija Hasel
Gast
Marija Hasel

Das ist das erste was sich für mich machbar anhört, in Sachen abnehmen. Werde sehen , was für mich geht. Danke

Melanie Steinkamp
Gast
Melanie Steinkamp

Sehr gerne, ich wünsche Dir ganz viel Erfolg dabei

KH
Gast
KH

Wie immer…..treffend auf den Punkt geschrieben – super!

Melanie Steinkamp
Gast
Melanie Steinkamp

Dankeschön 😀

Jana
Gast

Liebe Melanie,

Mit kleinen Schritten beginnen – wahre Worte. Wenn ich eine Veränderung starte, dann kreuze ich mir im Kalender jeden geschafften Tag rot im Kalender an. Eine sichtbare Motivation. Das diese Veränderung dann in Fleisch und Blut übergegangen ist, merke ich daran, wenn die rote Kreuze aufhören ?dann ist es Alltag geworden .

Mit sonnigen Grüßen
Jana

Melanie Steinkamp
Gast
Melanie Steinkamp

Das ist eine tolle Taktik weiter so

Jutta Marx
Gast

Hallo Melanie,

danke für den Hinweis, immer nur winzig kleine Dinge zu verändern. Dinge, die so klein sind, dass sie schon lächerlich sind. Ich finde diese Anregung sehr hilfreich. So kann Veränderung geschehen, die dauerhaft ist – in winzig kleinen Schritten.

Ich habe ein Fragezeichen an meinem Kühlschrank hängen. Als Symbol dafür, dass ich mir jedes Mal, bevor ich mir etwas zum Essen raushole, überlege, warum ich essen möchte. Ist es wirklich Hunger oder gibt es ein „getarntes“ Bedürfnis (Stressbewältigung, Zuwendung, Frust etc.), das ich besser anders befriedigen sollte.

Herzliche Grüße

Jutta

Melanie Steinkamp
Gast

Hallo Jutta, das ist super, dass du dich so immer wieder daran erinnerst. Unsere Gewohnheiten sind oft so eingefahren, da ist es wichtig, eine Unterbrechung einzubauen
Liebe Grüße
Melanie

Melanie Steinkamp
Gast
Melanie Steinkamp

Super

Ben
Gast

Hallo, meine Erfahrung: Übergewicht hat zu 98% nichts mit der Ernährung zu tun, sondern mit der Psyche. Menschen fressen sich einen Schutzpanzer an, dies gelingt am besten mit „schlechten“ Lebensmitteln. Den Schutzpanzer brauchen Sie jedoch, um diverse psychische Probleme abzuwehren, deswegen brauchen diese Menschen auch diese schlechten Lebensmittel. Menschen essen nur das, was sie brauchen… Personen, die Gewichtsprobleme haben zu raten, dass Sie ihre Ernährung ändern sollen, bewirkt meiner Erfahrung nach nur, dass diese Personen ihren Schutzpanzer verlieren und damit angreifbarer werden. Die Parolen des „Durchhaltens“ bewirken genau das gleiche, denn am Ende schaffen sie es nicht durch zu halten,… Weiterlesen »

Melanie Steinkamp
Gast

Hallo Ben, Zum Teil bin ich da ganz bei dir. Ich habe das ja selber alles durchlebt und natürlich geht es in meinen Gruppen auch immer um das emotionale essen. Wir essen nämlich nicht nur um uns unbewusst einen Schutzpanzer anzuessen, sondern auch, weil wir andere Bedürfnisse wie Ruhe, Trost, Aufmerksamkeit damit überdecken möchten. Natürlich ist es ratsam, langfristig da anzusetzen (das ist dann übrigens der so genannte Schweinehund). Aber, nicht jeder ist offen, direkt diese, manchmal tief verschütteten Dinge sofort abzugehen. Oft tut es einfach zu weh und man hat durch seine Fülle völlig das Selbstbewußtsein und den Kontakt… Weiterlesen »

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen