Gefühlsgarten Selbstliebe

3 wertvolle „Mosaiksteinchen“, die Dir zeigen, wie großartig Du wirklich bist!

Ich und großartig?

Kennst du diese Momente, in denen du das Gefühl hast, alles, was du anfasst, geht schief? Irgendwie will gar nichts so recht gelingen?

Diese Augenblicke, in denen du dich so richtig klein fühlst?

Ich hatte früher häufig diese Tage, an denen ich mich als Versagerin fühlte. Mich in unschönen inneren Dialogen festbiss, die in etwa so lauteten:

  • Was hast du denn schon erreicht?
  • Was kannst du eigentlich?
  • Versuch es gar nicht erst, du kannst das eh nicht!
  • Was hast du denn die letzten Wochen geschafft?
  • Das hättest du besser machen können!
  • Wieso glaubst du, ausgerechnet du könntest das schaffen?
  • Du kümmerst dich nicht genug!

Großartig sind nur die anderen

Kein Wunder, dass es mir bei diesen inneren Dialogen richtig schlecht ging. Als großartig habe ich mich in dieser Zeit nicht wahrgenommen.

Ich habe immer nur gesehen, wie toll die anderen sind. Habe mich an Äußerlichkeiten aufgehalten und verglichen mit anderen Menschen, die z. B. augenscheinlich so viel sportlicher und wagemutiger waren als ich.

Habe die Frauen bewundert, die einen Kopf größer waren und alleine dadurch eine Eleganz ausstrahlten, die mir fehlte. Jeder Blick in den Spiegel zeigte mir irgendeinen vermeintlichen Mangel.

Ich bin alles andere, nur nicht großartig

Ich fühlte mich unbeholfen und unzulänglich, konnte nichts entdecken, was mich zu einem besonderen Menschen machen könnte. Hätte damals jemand zu mir gesagt „du bist großartig“ – ich hätte ihm nicht geglaubt.

Kennst du das?

Bedürfnisse haben nur die anderen

Schleichend bin ich in eine Verhaltensweise hineingerutscht, in der ich die Bedürfnisse der anderen weit über meine eigenen gestellt habe.

Ich habe mich nicht wichtig genommen.

Und heute, im Rückblick, wundert es mich nicht, dass dann auch genau dies in meiner Umgebung geschah. Die Menschen in meinem Umfeld haben mich nicht mehr wichtig genommen. Passiert dir das auch manchmal?

Das Gesetz der Resonanz

In diesem alten Spruch „wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück“ steckt sehr viel Lebensweisheit und darin drückt sich auch das universelle Gesetz der Resonanz aus.

Was ich ausstrahle kommt zurück. Das hast du sicher auch schon erlebt, oder?

Viele Jahre gingen ins Land, bevor ich diese universellen Gesetze des Lebens kennenlernte. Erst als es mir so richtig schlecht ging und ich massiv mit depressiven Verstimmungen zu tun bekam, wendete sich das Blatt.

Ich machte mich auch den Weg der Veränderung. Auf den Weg zu mir.

Siehst du deine Einzigartigkeit?

Jeder Mensch ist einzigartig und großartig. Und kaum einer sieht sich so. Irgendwie schade, oder?

Seit ich gelernt habe, wie wichtig es ist, auf was ich meine Aufmerksamkeit richte, hat sich vieles verbessert. Denn von dem, worauf ich mich fokussiere, ziehe ich mehr in mein Leben.

Wenn du auch gerne das siehst, was du nicht kannst, dann lade ich dich heute ein, deinen Fokus ganz bewusst neu auszurichten.

Schau auf das, was dir gelingt, achte auf deine Stärken und sprich darüber.

Hier sind Deine 3 „Mosaiksteinchen“, die Dein Leben leichter machen können.

1. Das Buch deiner Erfolge

Lege dir ein schönes Heft, ein kleines Büchlein zu. Dies wird das Buch deiner Erfolge, deiner Großartigkeit. Am Ende eines jeden Tages schreib drei Dinge in das Büchlein, die dir an diesem Tag gelungen sind. Vielleicht hast du eine gute Mahlzeit gekocht. Oder ein schwieriges Gespräch gemeistert. Einem anderen eine Freude gemacht.

Es können Kleinigkeiten sein oder richtig große Herausforderungen.

Es geht darum, dass du deine Ausrichtung auf das legst, was gelingt, wo du gut bist, dass du diesen Blickwinkel trainierst. Von Tag zu Tag wird es dir leichter fallen, drei Dinge zu finden, die dir im Tagesverlauf gut gelungen sind.

Und wenn du dann einmal einen Tag hast, an dem du dich wieder klein oder unfähig fühlst, dann schnapp dir dein Büchlein und lies nach, was du schon alles erreicht hast.

Deine Stimmung wird ganz schnell wieder drehen und du fühlst dich großartig.

2. Welches Bild hast du von dir?

Was ich auch sehr hilfreich fand, um meine Großartigkeit wahrzunehmen, war eine Art Wortcollage. Nimm dafür ein großes, leeres Blatt. In die Mitte dieses Blattes kommt dein Name. Groß und deutlich. Gerne bunt geschrieben oder umrahmt und geschmückt. Vielleicht auch ein Foto von dir.

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Nun geht es an die Sammlung von Eigenschaften und Fähigkeiten, die du mit dir in Verbindung bringst. Diese schreibst du auf das Papier.

Sieh die Eigenschaften erst einmal wertfrei. Sie gehören einfach zu dir. Zu dem Bild, das du von dir hast.

Und dann sei mutig und frage Verwandte und Freunde, Menschen, die dir wohlgesonnen sind, welche Eigenschaften sie dir zuordnen, was sie an dir schätzen. Notiere auch diese auf dem Blatt.

Du wirst dich wundern, was das für ein buntes Bild gibt, was für ein großartiger Mensch da beschrieben wird. Wenn du magst, dann hänge doch dieses Blatt so auf, dass du im Laufe des Tages immer wieder einen Blick darauf werfen kannst.

3. Liebevolle Annahme und Dankbarkeit

Und das nächste Mosaiksteinchen, was mir half, war es, meinen Körper liebevoll und mit Dankbarkeit zu betrachten. Unser Körper ist so fantastisch, ein Wunderwerk. Wie unklug, ihn ständig zu kritisieren oder an ihm herumzumäkeln, ihn gar zu beschimpfen.

Das Gesetz der Resonanz wirkt immer. Klick um zu Tweeten

Das worauf ich den Fokus richte, davon bekomme ich mehr. Also richte ich den Fokus auf die natürliche Schönheit des Körpers, auf die Beweglichkeit, Kraft und vollkommene Gesundheit.

Ich bedanke mich dafür, was mein Körper mit all seinen Organen für mich so leistet. Es ist gigantisch.

Morgens nach dem Aufwachen, noch bevor du aus dem Bett springst, halte einen kurzen Moment inne, spüre deinen Körper, nehme ihn bewusst wahr von den Zehenspitzen bis zu den Haarwurzeln. Und bedanke dich bei ihm, dass er dir so wunderbare Dienste leistet.

Vielleicht magst du dich ja einen Augenblick lang selber im Arm halten. Einfach mit den Armen den Oberkörper umschlingen und die Dankbarkeit in dir groß werden lassen.

Erlaube es dir, deine Großartigkeit wahrzunehmen und sie nach außen strahlen zu lassen.

Deine Jutta


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DeeJutta MarxPetra Sorge dos Santos Letzte Kommentartoren
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Petra Sorge dos Santos
Gast

Hallo Jutta, danke für den Tipp mit der Collage. Ich kenne etwas Ähnliches von Vera Birkenbihl als KaWa – kreative analoge Wort-Assoziationen. Doch wie so oft „Der Schuster hat selbst die schlechtesten Schuhe“ komme ich auf diese Methode eher bei meinen Coaching-Kunden. Fühle mich inspiriert, das mit meinem Namen auszuprobieren!

Jutta Marx
Gast

Hallo Petra,
ich freue mich, dass ich dich inspirieren konnte und wünsche dir viel Freude und spannende Erkenntnisse bei der Collage.
Liebe Grüße
Jutta

Dee
Gast
Dee

Liebe Jutta, es gibt ein wunderschönes Gedicht von Marianne Williamsen (nein, es ist nicht von Nelson Mandela, er hat es nur bei seiner Antrittsrede benutzt, was ja schon wieder viel über Frau und Mann aussagt….) Unsere tiefste Angst ist es nicht, ungenügend zu sein. Unsere tiefste Angst ist es, dass wir über alle Maßen kraftvoll sind. Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, das wir am meisten fürchten Wir fragen uns, wer bin ich denn, um von mir zu glauben, dass ich brillant, großartig, begabt und einzigartig bin? Aber genau darum geht es, warum solltest du es nicht sein? Du… Weiterlesen »

Jutta Marx
Gast

Liebe Dee,

danke für deine Ergänzung. Ich finde es sehr interessant, dass diese Worte nicht von Mandela stammen. Mir waren sie bisher nur so bekannt. Schön, dass ich das jetzt korrekt zuordnen kann. Ich finde dieses Gedicht sehr berührend und so weise.

Ich bin mit dir völlig einig – die Welt braucht Frauen, die sich lieben. Ich wünsche mir auch ganz viele Männer, die dies tun. Nicht eitel selbstverliebt, sondern zugewandt, Bedürfnisse erkennend und gut für sich sorgend. Wenn wir alle uns liebevoll um uns kümmern, dann verändern wir die Welt erheblich.

Herzliche Grüße

Jutta

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