Wie man erstaunlich einfach gesund bleibt

Eine allgemein gültige, klare Definition für Gesundheit gibt es nicht. Für mich ist sie ein Zustand von Harmonie zwischen Körper, Geist und Seele. Es geht um körperliches wie geistiges Wohlbefinden und die physische und psychische Funktions- und Leistungsfähigkeit.

Unser Körper ist ein wahres Wunderwerk der Natur. In seiner Einzigartigkeit ist er vollkommen. Ein hochkomplexes System aus Muskeln, Nerven, Haut, Knochen und vielem mehr.

Gesundheit ist mehr als die Abwesenheit von Krankheit. Klick um zu Tweeten

Mein Tipp für dich: „Wunderwerk Mensch“ – ein toller Film, der uns wieder staunen lässt, wie genial unser Körper, unser ganzes System, ist.

Unser Körper leistet erstaunliches!

Hast du dir schon einmal bewusst gemacht, was für eine gewaltige Leistung dein Körper tagtäglich ganz unbemerkt für dich erbringt? Er bewegt sich, denkt, wandelt Nahrung in Energie um, sieht, fühlt, spricht, hört und vieles, vieles mehr. Wie danken wir unserem Körper diese Leistung?

Meistens nehmen wir es als selbstverständlich, dass es so ist, wie es ist. Erst dann, wenn etwas nicht mehr im Gleichgewicht ist und Störungen auftreten, werden wir vielleicht wieder aufmerksam. Und schauen bzw. hören hin, was wir verändern müssen, damit unser phantastisches System wieder reibungslos funktioniert.

Warnsignale? War da was?

Oder wir ignorieren die Warnsignale und erwarten, dass ein paar Pillen die Dinge schon regeln werden. Mit unserem Auto gehen wir gelegentlich besser um – wenn dort die Warnlampe für das Öl aufleuchtet, dann kümmern wir uns und füllen Öl nach, oder?

Wäre ja irgendwie komisch, wenn wir einfach das Lämpchen ausbauen würden, weil es uns stört, dass es leuchtet. Denn dann bleibt das Auto nach wenigen Kilometern einfach stehen und nichts geht mehr. Wer will das schon?

Wie wir mit dem Auto umgehen müssen, wenn Warnlämpchen aufleuchten, das lernen wir in der Fahrschule. Den liebevollen Umgang mit unserem Körper lernen wir in der Regel nicht, da auch unsere Eltern sich mit diesem Thema nicht auseinandergesetzt haben. Natürlich bestätigen Ausnahmen auch hier die Regel.

Passt doch alles, oder?

Üblicherweise müssen wir selber darauf achten, was gut ist für uns. Eine ganze Weile funktioniert es auch, dass unser Körper seine maximale Leistung bringt, ohne dass wir etwas Besonderes tun müssen.

Irgendwie geht es meistens weiter. Besser oder schlechter. Vielleicht sinkt unsere Leistungsfähigkeit schleichend und wir nehmen gar nicht wahr, dass wir nicht im Vollbesitz unserer Kräfte sind.

Meistens achten wir erst auf uns, wenn etwas nicht mehr so gut funktioniert Klick um zu Tweeten

Es gibt Situationen, bei denen wir auf eine eigene Weise sehr genau auf unseren Körper achten. Zum Beispiel, wenn wir schwanger werden möchten. Dann starten wir mit der Aufzeichnung von Temperaturkurven und achten auf jedes Signal unseres Körpers, ob er sich vielleicht doch verändert.

Wir beginnen, unseren Körper auf seine Fähigkeit, sich fortzupflanzen zu reduzieren und jede Regung zu analysieren. Verlieren den liebevollen Blick auf das gesamte System und damit auch ein Stück weit das Vertrauen in unseren Körper.

Auch bei manchen Erkrankungen geschieht ähnliches. Auf einmal achten wir sehr genau auf ganz bestimmte Messwerte aus dem Labor. Müssen uns in unseren Gewohnheiten anpassen, damit die Werte möglichst gut sind. Richten uns nach den (mit Sicherheit sinnvollen) Vorgaben des Arztes.

Liebe deinen Körper – so, wie er ist

Doch wie ist das? Nehmen wir unseren Körper dann noch als ein wunderbares Geschenk war? Ich kann mich an Zeiten erinnern, da tat ich dies nicht, nein stattdessen war ich voll von Wut auf diesen Körper, der einfach nicht tat, was ich von ihm erwartete.

Unser Fokus richtet sich schnell auf eine „Baustelle“ unseres Körpers. Und die anderen wunderbaren Körperfunktionen blenden wir aus. Liebevoll ist etwas anderes. Hier hilft der Bodyscan, den ich weiter unten beschreibe, alle Teile unseres Körpers anzunehmen, zu würdigen und für das komplette System mit allen Ecken und Kanten dankbar zu sein.

Dein Körper ist der Tempel deiner Seele Klick um zu Tweeten

Unser Körper ist nicht nur ein Wunderwerk. Du kannst ihn auch als Tempel deiner Seele sehen. Wenn du deinen Körper so betrachtest, dann ändert sich vielleicht dein Blick auf ihn. Wie würdest du mit einem Tempel umgehen?

Genau, du achtest gut auf ihn, hältst ihn sauber und rein, sorgst für Ruhe und Schönheit. So, dass man sich dort rundum wohl fühlt.

9 Dinge, die dein Körper von dir braucht

Damit dein Körper alles für dich tut, sich mit dir wohlfühlt und Höchstleistungen bringen kann, solltest du mit diesen Punkten in Vorleistung gehen:

  1. ihn lieben und als Geschenk annehmen
  2. ihn wahrnehmen und beachten
  3. mit ihm kommunizieren lernen
  4. gute, wertvolle Nahrung essen
  5. klares, frisches Wasser trinken
  6. regelmäßige, moderate Bewegung
  7. viel frische Luft
  8. ausreichende Zeiten zur Regeneration
  9. liebevolle Pflege

Unser Körper braucht unsere Aufmerksamkeit – bekommt er nicht alles, was er benötigt, muss er sich deutlicher bemerkbar machen. Je früher wir wahrnehmen, dass ein Defizit entstanden ist, umso leichter können wir gegensteuern.

Bodyscan

Wir können lernen, auf unseren Körper zu hören und mit ihm zu kommunizieren. Morgens beim Aufwachen ist eine ideale Gelegenheit.

Bevor du das Bett verlässt, kannst du gedanklich durch deinen Körper wandern. Du beginnst mit deinem rechten Fuß, wanderst das Bein hinauf, über Hüfte und Unterleib hinüber ins linke Bein, zum linken Fuß. Dann kommen die Hände und Arme dran. Von rechts über die Schulter nach links. Dann der Brustkorb und der Rücken. Alle inneren Organe. Dann der Hals und der Kopf.

Spüre in die einzelnen Gliedmaßen und Organe, sprich sie an, nimm wahr, wie sie sich anfühlen – energiegeladen oder kraftlos und müde?

Schicke in jeden Körperteil, auf den du dich gerade konzentrierst, mit deinen Gedanken Liebe und Dankbarkeit.

Einfach scannen

Dieser Bodyscan lässt sich leicht erlernen und ist ein tolles Mittel, in Kommunikation mit unserem Körper zu kommen. Diese morgendliche Wertschätzung gibt viel Kraft und Energie.

Wenn du eine Anleitung dafür haben möchtest, dann schau auf meiner Seite www.juttamarx.de vorbei. Dort findest du einen Download-Link dafür.

Selbstverständlich lässt sich der Bodyscan auch zu anderen Tageszeiten durchführen. Er ist immer dann hilfreich, wenn du dich gestresst fühlst und es dir schwer fällt, zur Ruhe zu kommen. Die Konzentration auf den Körper hilft dabei, Abstand zu gewinnen und den Geist still werden zu lassen.

Kommunikation mit deinem Körper

Mit dem Bodyscan kommst du wieder in Kontakt mit deinem Körper und lernst sehr schnell wahrzunehmen, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Ist ein Körperteil kraftlos und ohne Energie und es reicht nicht aus, dass du Liebe und Dankbarkeit dorthin schickst, um den Zustand zu verbessern, dann kannst du in den inneren Dialog treten.

Was braucht dein Körper von dir? Was kannst du tun oder was sollst du lassen, damit sich etwas verändern kann? Bleib mit deiner Aufmerksamkeit bei dem betroffenen Körperteil und stelle deine Frage so lange, bis du die Antwort hast. Sie wird kommen. Je öfter du dies übst, umso schneller und leichter wird es.

Kritik oder Lobrede?

Denkst du voll Freude an deinen Körper oder beschimpfst du ihn regelmäßig? Achte einmal darauf, wie du in Gedanken und in Worten mit bzw. über deinen Körper sprichst. Wir sind schnell dabei, über das zu sprechen, was gerade nicht so funktioniert.

Ich höre Menschen in meiner Umgebung häufig klagen über Kopfschmerzen oder ähnliches, aber selten sagt jemand, wie wunderbar sich der Körper anfühlt und dass alles in bester Ordnung ist. Lobreden auf unseren Körper halten wir kaum. Da entgeht uns was.

Arbeitest du gerne für jemanden, den du nicht leiden kannst?

Es ist gesellschaftsfähig, zu klagen und den Blick auf das zu richten, was in Disharmonie ist. Klug ist diese Verhaltensweise nicht. Im ersten Moment ernten wir Mitgefühl und Aufmerksamkeit der anderen, was ja ganz schön ist. Doch tatsächlich erhalten wir von dem, worauf wir unseren Fokus richten, mehr im Leben.

Achten wir auf Krankheit und Schmerzen, werden wir davon mehr bekommen. Klick um zu Tweeten

Achten wir auf alles, was in unseren Augen nicht schön ist an unserem Körper, was nicht so funktioniert, wie wir es gerne hätten, dann werden wir noch eine ganze Menge mehr entdecken, mit dem wir nicht zufrieden sind. Wir geraten in Widerstand und Ablehnung zu unserem wunderbaren Körper. Und erzeugen damit geradewegs das Gegenteil von dem, was wir wollen.

Arbeitest du gerne für jemanden, der dich nicht leiden kann und dich das immer wieder spüren lässt? Vermutlich würdest du schnell aufhören, deine volle Leistung zu bringen und nur noch das erledigen, was absolut sein muss.

Liebevolle Dankbarkeit

Ich möchte dich ermuntern, deinen Körper immer wieder aufs Neue liebevoll voll Dankbarkeit anzunehmen – so wie er ist – ein großartiges Wunder der Natur mit Ecken und Kanten. Vollkommen in seiner Unvollkommenheit.

Entdecke ihn neu, spüre mal wieder, wie sich Regentropfen auf deiner Haut anfühlen oder warme Erde unter deinen nackten Füßen. Lass dir den Wind um die Nase wehen und von ihm deine Haare verstrubbeln. Gönne dir sinnliche Genüsse, geh liebevoll und aufmerksam mit dir um. Lebe in Harmonie von Körper, Geist und Seele.

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Aus eigener Erfahrung kenne ich die Achterbahnfahrt der Gefühle, die einem jede Lebensfreude raubt, wenn das heiß ersehnte Wunschkind einfach nicht kommen will. Diese Zeit ist Stress pur. Ich helfe betroffenen Frauen, Wege zu finden, wie sie mit der Situation besser umgehen können. Ich zeige ihnen, was sie für sich tun können, um die Angst in Zuversicht zu wandeln, damit sie wieder Schwangeren begegnen können ohne die Straßenseite wechseln zu wollen. Wie kann ich mir in dieser Situation die Gelassenheit zurückholen, damit ich wieder mehr Freude am Leben habe? Versöhnung mit dem, was war und ist wird möglich. Sehr schnell wird aus innerer Unruhe ein Gefühl von Harmonie und inneren Frieden, Kraftlosigkeit wandelt sich in Stärke und Energie. Standort: Freising bei München

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