Der innere Ruf

Was ist das eigentlich – so ein innerer Ruf? Wie fühlt sich das an? Und wie kann ich überhaupt wissen, dass es wirklich MEIN RUF ist, wenn ich ihn vernehme? In all der Reizüberflutung des Alltags.

Vielleicht hast du dir solche Fragen auch schon irgendwann einmal in deinem Leben gestellt. Ich möchte dir heute dazu eine kleine Geschichte erzählen: meine Geschichte, eine wahre Geschichte.

„Plötzlich“ in Nepal

Es ist erst wenige Jahre her – ich war damals schon 48 Jahre alt – da war ich auf einer Trekkingreise in Nepal unterwegs. Die Reise war eine Frauenreise und hatte den Titel „Auf der Reise zu deiner inneren Kraft“. Ich kann mich überhaupt nicht daran erinnern, wie ich diese Reise gefunden habe – oder besser gesagt, wie die Reise mich gefunden hat! Denn ich war gar nicht auf der Suche.

Ich wollte weder in Urlaub fahren, noch wollte ich drei Wochen ohne meinen Mann Urlaub machen und schon gar nicht wollte ich fast ans andere Ende der Welt. Wie gesagt, ich suchte nicht.

Und doch – aus mir nicht erklärbaren Gründen – befand ich mich plötzlich auf einer Website, auf der diese Reise beworben wurde. Irgendetwas in mir wusste sofort: da musst du dabei sein! Da wartet ein großes Abenteuer auf dich! Und ich liebe Abenteuer.

Die plötzliche Sehnsucht

Am selben Abend erzählte ich meinem Mann von dieser Sehnsucht, die ich urplötzlich in mir spürte. Ich erzählte, dass ich ernsthaft darüber nachdenke, in Kürze für drei Wochen alleine eine herausfordernde Himalaya-Trekkingtour zu machen – natürlich ohne ihn. Es handelte sich ja um eine Frauenreise.

Er blickte mir in die Augen und sagte: „Wenn es dich glücklich macht, mein Engel, dann musst du das auf jeden Fall tun.“ Und mehr noch: „Ich helfe dir auch gerne mit dem dafür nötigen Kleingeld aus, wenn’s grade eng ist bei dir.“ Vom „Finden“ der Reise bis zu meiner Buchung verging dann grade mal ein Tag.

Alle zusammen und jeder für sich

In Nepal angekommen, war ich überwältigt von der grandiosen Natur, von dem Menschen, von den Bergen, dem quirligen Kathmandu. Diese Atmosphäre zog mich sofort in ihren Bann. Das Schönste war das „Alleine mit sich Gehen“ – in Stille und absolutem Schweigen, wenn man Lust dazu hatte.

Wir waren zwar eine harmonische Gruppe von insgesamt 10 Frauen und 6 Tourguides aber das Motto war: jede, die alleine in ihrem eigenen Tempo gehen will, soll das unbedingt tun. Das Schlusslicht unseres Treks war immer einer der Guides, so dass keine verloren gehen konnte und abends in der richtigen Unterkunft ankam.

Wann willst du endlich damit anfangen?

Ich kam täglich an meine körperlichen Grenzen und ging weiter, einfach weiter – Schritt für Schritt, ohne nach oben zu sehen, einfach nur in DIESEM Augenblick SEIN. Irgendwann findet man seinen eigenen Rhythmus und eine endlose Weite macht sich im Geist breit. Und in dieser Weite – inmitten von Tausenden von blühenden Rhododendron-Bäumen – traf mich ein Gedanke plötzlich wie ein Blitz!

„Meine liebe Manuela“ – so sprach er – „Wann willst du eigentlich damit anfangen, endlich das zu tun, was dich wirklich glücklich macht? Was dein Herz vor Freude fast zerspringen lässt?“ Ich fühlte in diesem Moment ganz genau, was gemeint war: mein Wunsch, andere Menschen in ihre eigene Freude zu begleiten, sie zu ihren Wurzeln, zu ihren innersten Wünschen und Sehnsüchten zu führen, sie zu inspirieren, sich auf neue Abenteuer einzulassen und sich auf den Weg zu machen – auf den Weg zu neuen Horizonten und Perspektiven.

Wann willst du endlich damit anfangen, das zu tun, was dich wirklich glücklich macht? Klick um zu Tweeten

Und mir war auch klar, wie ich das umsetzen wollte: mit Hilfe der grenzenlosen Weisheit der Pferde und der Natur!

Der Verstand musste endlich schweigen

Mit der Ausbildung zum Integralen Naturcoach, zum Horse Assisted Coach und noch einige andere mehr! Das wusste ich damals aber noch nicht. Bis zu diesem Moment hatte ausschließlich mein Verstand das Zepter in der Hand: du hast dafür keine Zeit, du hast dafür kein Geld, du kannst das nicht, was glaubst du eigentlich, wer du bist? Du hast ja nicht mal ein Pferd… usw. usw.

Dieser eine Moment jedoch veränderte ALLES: mein Körper, jede Faser meines Herzens, jede Zelle in mir atmete diese Idee, diesen Ruf, diese Vision in mich hinein. Ein unbeschreibliches Gefühl! Ein Wissen, dass es einfach SO IST und gleichzeitig so einfach ist.

Eine neue Richtung

Dieses Erlebnis und dieses Gefühl waren so kraftvoll, dass ich – wieder zurück in Deutschland – anfing, meinem Leben eine neue Richtung zu geben. Eine Richtung, die ich schon vor vielen Jahren einschlagen wollte und immer wieder Gründe fand, warum es nicht möglich ist. Jetzt gab es keine Fragen mehr, es gab kein Zögern mehr.

Ich ging einfach – und gehe immer noch: meinen Weg. Und das eigene Pferd hat mich natürlich auch gefunden – aber das ist eine andere Geschichte.

Diese Geschichte möchte dich einladen, deinen eigenen Ruf, deine eigene Vision zu suchen und zu finden. Oder aber – wenn du da schon ein vages Rufen vernimmst, herauszufinden, ob das wirklich DEIN Ruf ist. Und was es dazu braucht, ihm Kraft und Raum zu geben. Ihn zu einer lebendigen Vision werden zu lassen. Damit er sich erfüllen kann. In deinem Leben. Zu deiner Freude. Und damit zur Freude der Gemeinschaft.

Spürst du es? Dann komm!

Vielleicht hat dich meine Geschichte inspiriert, möglicherweise bist du auch auf der Suche oder suchst einfach nur ein wenig Abstand zum Alltag oder möchtest herausfinden, wo deine Grenzen liegen? Die Umstände sind völlig egal – wenn du dich für eine solche Reise interesierst, bist du herzlich willkommen, daran teilzunehmen:

Ein weiterer Termin für die Frauen-Trekking-Reise nach Nepal ist in Planung!

Alle Infos dazu findest du hier.

 

Alles Liebe

Manuela

 

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Ich bin: lösungsorientiert und pragmatisch voller ansteckender Lebensfreude großzügig und herzenswarm inspirierend und Mut machend empathisch und feinfühlig motivierend und optimistisch humorvoll und neugierig immer offen für neue Herausforderungen auch mal unbequem, wenn es hilfreich für meine Kunden ist Standort: 73111 Lauterstein

One thought on “Der innere Ruf

  1. Hallo Manuela,

    tolle Geschichte und sie passiert häufiger, als wir gemeinhin denken. Manchmal sind es auch berufliche oder private Veränderungen, die einen Menschen dazu bewegen, bisher nur vage Träume in die Realität umzusetzen. Ich befinde mich selber auf einer solchen Reise, habe eine Ausbildung als Angst-und Stressberater abgeschlossen und möchte anderen Menschen helfen, aus der Angstfalle herauszukommen und, noch wichtiger, gar nicht erst in diesen verhängnisvollen Kreislauf aus negativen Gedanken und negativen Gefühlen zu geraten. Prophylaxe halte ich für ganz wichtig, Ideen dazu habe ich, auch, weil ich mich als Kursleiter für Proggressive Muskelentspannung ausbilden lasse. Schauen wir mal, wohin die Reise mich noch führt….

    By the way, wie wird man Mitglied bei The Coach. Net?

    Viele Grüße

    Rolf

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