Neues Jahr – neues Glück: Im neuen Jahr steige ich aus dem Hamsterrad aus!

Mittlerweile steht der Jahreswechsel bevor oder Sie befinden sich schon mitten im Neuen Jahr. Und ganz schnell kann man sich wieder in seiner alten Tretmühle oder dem altbekannten Hamsterrad befinden.

Doch hier möchte ich kurz zum Anhalten und Innehalten einladen:

Für diesen Moment, in dem Sie sich Zeit für meinen Artikel nehmen. Lassen Sie uns gemeinsam einmal den Trott unterbrechen und kurz innehalten. Denken Sie an einen Moment, vielleicht vor Weihnachten oder vor ein paar Tagen, in dem Sie richtig achtsam waren und in Ruhe Ihre Gedanken neugierig beobachtet haben.

Der Alltag ist oft nicht wirklich planbar

Ich erinnere mich an einen Moment vor Weihnachten. Ich hatte eine riesig lange Liste an Erledigungen, die immer länger wurde. Vieles war noch für den Start in die hauptberufliche Selbständigkeit zu erledigen (z.B. Homepage finalisieren, Newsletter schreiben); Verpflichtungen wie Steuererklärung abgeben und natürlich wie so jedes Jahr noch einige Weihnachtsgeschenke besorgen oder gar erstellen.

Die so wichtigen Abende vor Weihnachten sind nicht immer ganz so planbar. Im Moment ist meine Tochter eine Nachteule und möchte nicht aufhören zu spielen. Und so holte sie, als schon längst Schlafenszeit war, ein Buch nach dem anderen aus dem Regal und jedes Kuscheltier erhielt einen Platz in einer Ecke ihres Spielzimmers, einen Bauklotz und ein Buch.

Fehlende Zeit

Bei mir rannte die Zeit eigentlich immer mehr, ich sah schon die Stapel auf dem Schreibtisch. Aber es war so ein schöner Moment, zu sehen, wie liebevoll sie sich um ihre Kuscheltiere kümmerte und vor allem so glücklich im Hier und Jetzt war. Auf einmal fühlte ich mich auch ruhig und zufrieden.

Um einiges später, als meine Maus endlich eingeschlafen war, konnte ich mich an mein dringendstes privates Projekt, den Fotokalender 2016 setzen. Am nächsten Tag war Stichtag beim Fotoservice. Und dann kam auch noch der Technikteufel, der alles verlangsamte. Vielleicht kennen Sie das ja auch: Gerade dann, wenn man es nicht gebrauchen kann, geht irgendetwas schief.

Annehmen und Laufenlassen

So saß ich am Ende bis 2 Uhr nachts vor meinem MacBook. Ich hatte dadurch aber auch überraschend Zeit für mich. So habe ich immer wieder Fotos angeschaut, bin meinen Gedanken nachgegangen, habe über das vergangene Jahr nachgedacht, habe so viele schöne Momente wieder in Erinnerung gerufen: mit der Familie, mit meiner Tochter, in schönen Urlauben oder auf Feierlichkeiten. Und dabei wurde ich immer ruhiger und zufriedener fühlte mich „entschleunigt“ in der oft hektischen Vorweihnachtszeit.

Wir dürfen Momente im Hier und Jetzt als Geschenk annehmen und bewahren und nutzen Klick um zu Tweeten

Welcher besondere Moment in der Vorweihnachtszeit oder vor ein paar Tagen fällt Ihnen ein? Was haben Sie da gefühlt? Welche Gedanken und Ideen sind Ihnen da gekommen? Was haben Sie sich vielleicht gemerkt, aufgeschrieben, jemandem anderen davon berichtet?

Ich habe mir beim Beobachten der Fotos und der dabei aufkommenden Gedanken und Gefühle für mich wichtige Ressourcen für einen glücklichen und erfolgreichen Alltag beruflich wie privat aufgeschrieben:

1. Innehalten

Trotz oder gerade bei viel Trubel und Verpflichtungen Stop zu sagen und sich einen Moment nur für sich zu nehmen und bei sich zu sein. Ohne ein Muss. Sondern einfach mal in Ruhe atmen, seine Gedanken beobachten und sich klar machen, dass das jetzt mein Moment ist und ich nur für mich gerade da bin. Und mal ganz neugierig sein, was dann passiert, was ich fühle und denke, was mir jetzt gut tut.

2. Entschleunigen

Heutzutage wird vieles zügig und oft parallel erledigt. Dass daraus Unruhe und Nervosität entstehen kann, ist verständlich. Gerade dann ist es so wertvoll, sich die Zeit zu nehmen und zu schauen, was wirklich sein muss und was auch nicht sein oder gemacht werden muss oder später mal gemacht werden kann. Es ist of hilfreich, eher langsamer zu werden und Dinge bewusster und nacheinander zu machen, um wieder ruhiger, klarer, zufriedener und auch erfolgreicher zu werden.

Mit weniger Ballast geht man leichter und beschwingter durchs Leben Klick um zu Tweeten

3. Loslassen

Mit Entschleunigen geht oft das Loslassen einher. Das ist für viele von uns nicht einfach. Ich kenne das selbst sehr gut. Mir darüber klar zu werden, was mir jetzt und für die Zukunft ganz besonders wichtig  ist. Zu überlegen, was mit hoher Priorität verfolgt werden soll.

Aber auch ehrlich zu mir zu sein, was ich dafür im Moment oder für die nächste Zeit oder generell loslassen möchte, um mein Ziel überhaupt oder leichter erreichen zu können. Mit weniger Ballast geht man oft leichter und beschwingter durchs Leben.

4. Konkrete Ziele setzen

Wenn wir uns etwas vorgenommen haben und versuchen, das Beste daraus zu machen, klappt es manchmal nicht so gut mit der Zielerreichung. Setzen wir uns aber konkrete Ziele, die auch (in unserem Empfinden) realistisch sind, klappt es gleich viel besser. Eine kleine Reflexion kann dies verdeutlichen.

5. Positive Gedanken und Gefühle fördern

Denn diese sind so wichtig für unser gesamtes Wohlbefinden und beeinflussen unser Verhalten. Doch wie kann das klappen? Es hilft, wenn wir regelmäßig als Ritual den Fokus auf Positives legen. In einigen Familien wird am Abend gemeinsam mit den Kindern erzählt, was an diesem Tag Schönes und Gutes passiert ist.

Oder Sie können sich abends in ein Positiv-Tagebuch schreiben: was hat Sie erfreut, was ist gut gelaufen, was haben Sie geschafft. Auch das Denken an schöne Erlebnisse wie eine schöne Feier oder den letzten Urlaub; sich Fotos anschauen, Musik hören, ein Buch lesen – all dies stärkt das Wohlbefinden.

Gute Wünsche

Wenn nun das Jahr 2015 vorüber geht und das neue Jahr 2016 beginnt, dann wünsche ich Ihnen vor allem kleine Momente nur für sich, um ein paar Anregungen in kleinen Schritten umzusetzen und so mit der Zeit immer besser und öfter aus dem Hamsterrad austreten zu können.

Genießen Sie die kleinen Auszeiten und kleinen Momente der Ruhe. Denn aus kleinen Veränderungen können größere Veränderungen werden, wenn Sie dran bleiben und sich immer wieder ermutigen.

 

Alles erdenklich Gute für Ihr Jahr 2016!

Ihre

Sabine Machowski

 

P.S.: Wenn Sie das neue Jahr bewusster und mit mehr Wohlbefinden starten wollen, lade ich Sie herzlich ein, meine Seite zu besuchen. Gerne begleite ich Sie dabei durch mein Online-Coaching-Programm oder mein persönliches Coaching, das ganz nach Ihren Bedürfnissen und Zielen gestaltet wird. Ich freue mich auf Sie.

 

 

 

Written by 

Mein Name ist Sabine Machowski. Ich bin Diplom-Psychologin und ressourcenerzeugende Beraterin, Trainerin für Gesund Führen, Stressbewältigung, Schmerzbewältigung und Entspannungsmethoden sowie Heilpraktikerin eingeschränkt für Psychotherapie und angehender systemischer Coach. Standort: Bad Homburg vor der Höhe und Frankfurt Meine Arbeit ist vor allem durch das systemische und hypno-systemische Denken geprägt. Dies bedeutet für meine Klienten, dass ich vor allem ressourcenorientiert und lösungsorientiert arbeite und durch meine Neugier, meine Fragen und meine Wertschätzung mein Gegenüber unterstütze und stärke, seine eigene Lösung für sein Anliegen zu finden. So achte ich darauf, dass wir uns nicht zu lange in der sogenannten Problemtrance befinden, sondern uns vor allem auf die Lösungstrance konzentrieren und diese nutzen, Ressourcen in der Person zu erkennen und zu stärken, um die gewünschten Ziele und Veränderungen zu erreichen. Neben meiner professionellen psychologischen Haltung als Diplom-Psychologin, Beraterin, Coach und Trainerin bringe ich meine jahrelange Berufserfahrung in der Arbeits- und Organisationspsychologie sowie klinischen und Gesundheitspsychologie sowie im Banken- und IT-Bereich und der Unternehmensberatung ein. Ein Schwerpunkt stellen seit Jahren Beratung, Coaching und Training im Bereich der Stressbewältigung und Ressourcenstärkung und dem gesunden und wertschätzenden Führen dar. Ergänzt wird dies um Themen der betrieblichen Gesundheitsförderung, des Demographie-Managements und der beruflichen Neu-/Umorientierung. Ich bilde mich ständig weiter und bin regelmäßig in Supervision bei der MEG in Kriftel und Bonn. Privat bin ich Mutter, reise sehr gerne und lerne begeistert neue Länder und Kulturen kennen.

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