Warum dein Leben ein Kunstwerk ist

Vielleicht denkst du: „mit Kunst hab ich nichts am Hut, ich war noch nie kreativ, malen kann ich nicht und ein Musikinstrument spiele ich auch nicht. Also nichts für ungut, aber was hat das mit mir zu tun?“ Nur stimmt das denn wirklich?

Wir können gar nicht anders – wir gestalten jede Minute. Wir sind alle Gestalter, im kleinen wie im Großen. Jeden Tisch, den ich decke, jede Kleidungskombination, die ich mir morgens zusammenstelle, jedes Rezepte Ausprobieren, all das ist Gestalten. Oder wenn ich meinen Schreibtisch sortiere und meine Wohnung einrichte.

Wir gestalten jede Minute unseres Lebens Klick um zu Tweeten

„Ok, so gesehen hat sie recht“ denkst du vielleicht. „Ja und?“ Nun ja, es geht ja noch weiter:

Wir schwingen täglich unseren Denkpinsel

Bist du dir bewusst, wie sehr du mit dem was du denkst und erwartest dein Leben gestaltest ? Schwarz und/oder Weiß siehst? Oder ist dein Leben bunt, wie es so schön heißt?

Du malst sozusagen mit deinen Gedanken ein buntes oder trübes Bild. Ein wütendes oder harmonisches Bild. Und entsprechend reagierst du (und die Menschen um dich herum) darauf.

Das Malen mit grauen Farbtönen habe ich jahrelang betrieben. Ich war mir nicht bewusst, dass ich den Denkpinsel auch mal in eine helle bunte Farbe tauchen kann. Ich kam gar nicht auf die Idee, weil ich glaubte, ich könne nur so denken, wie ich eben gerade denke.

Und das waren die Bilder meiner „Ausstellung“:

Die böse Schlange

Ich stehe an der Kasse in der Schlange und es dauert. Ich werde innerlich wütend, schaue die Kassiererin grimmig an, verziehe mein Gesicht und bade mich in Ungeduld. Ich verlasse den Laden und bei der nächsten roten Ampel werde ich schon wieder ungeduldig über die ganze Lahmheit in meinem Alltag.

Mein Bild ist sozusagen zornig dahin geklatscht – um im Künstlerbild zu bleiben. Und die Zuschauer, nämlich die Kassiererin, der Kunde vor mir und auch ich, fühlen sich unwohl.

Die neutrale Schlange

Alternative: ich stehe an der Kasse in der Schlange und merke, es dauert. Ok, es gefällt mir nicht, aber ich nehme mir vor, das Beste draus zu machen. Statt Ärger Gefühle zu pflegen, nutze ich die Wartezeit um zu überlegen, was ich heute Abend kochen könnte oder ich denke an einen lieben Menschen oder ich übe mich einfach im neutralen Wahrnehmen dessen was ist.

Und schon ist alles viel unaufgeregter. Ich komme dran, lächele die gestresste Kassiererin an und ein erleichterter Blick kommt zurück. Ich gehe aus dem Laden mit einem guten Gefühl, steige in mein Auto, fahre los – und weil ich es nicht eilig habe, ist die Ampel natürlich grün. (Ok, Variante: sie ist rot, aber jetzt ich höre ja gut gelaunt Radio und wippe mit der Musik mit)

Meine Gelassenheit spiegelt sich auch in meinem Gegenüber wieder Klick um zu Tweeten

Was sieht besser aus? Für mich das helle freundliche Bild und – was mir auch sehr wichtig ist: Der Betrachter wird nicht runtergezogen – sprich, meine Gelassenheit spiegelt sich auch im Gegenüber, er kann sich auch entspannen. Das tut ihm gut und mir sowieso.

Der einsame Engel

Vor Jahren stellte ich kleine Engel her und verkaufte sie mehr oder weniger schlecht auf einem Hobbykünstlermarkt. Ich stand hinter der Theke und hasste es. Was ich dabei dachte? „Ich will mich nicht aufdrängen“, „den Leuten gefällt es scheinbar nicht“, „ich finde das doof, mich da anzupreisen“ usw.

Das Resultat: ich wurde mehr oder weniger negiert mit meiner Lustlosmiene. Daraufhin stiefelte ich durch die Halle und beobachtete andere Verkäufer. Wie erstaunlich: Manche erzählten, lachten, hielten die Besucher im Bann und verkauften.

Anders denken, anderes Resultat

Mir wurde klar: Die machen was anders, weil sie anders denken. Die kommen gar nicht auf die Idee, sich aufdringlich zu finden; sie haben eine ganz andere Einstellung zu sich und dem Publikum und zu ihrer Ware. Sie malten bunt und wild, ich jedoch grau und leise – bildlich gesprochen. Und nach dem Resonanzgesetz spiegelte sich das im Betrachter wieder.

An nichtssagenden Bildern geht man schneller vorbei Klick um zu Tweeten

An besagtem Wochenende schaffte ich es nicht mehr, mich und meine Gedanken zu verändern. Aber als mir das klar wurde, was abläuft, arbeitete ich bewusst an mir und meinen Glaubenssätzen und danach veränderte sich wirklich was!

Der glückliche Engel

Ich bin immer noch eher leise, aber ich wirke anders und gehe auch mit Nichtgefallen ganz anders um. Aber das ist ein weiteres spannendes Thema. Ich weiß nun: Besucher lassen sich gerne inspirieren, deshalb muss man ja nicht aufdringlich werden.

Und es ist klar, dass sich nicht jeder für Alles interessieren kann. Meine deprimierende Annahme (=Bewertung, Glaubenssatz), dass Besucher mich und mein Angebot ablehnten, weil ich und die Engel nicht gut genug seien, kam aus meinem Inneren und entsprach nicht der Realität. Und dann kam eine Frau und kaufte 10 Stück. Bingo.

Gute Kunst entwickelt sich durch Übung und Talent

Talent zum Leben haben wir alle. Ein bisschen üben, damit es auch gut wird müssen wir dennoch.

Und das ist für mich auch gestalten. Und um das Leben gut leben zu können, ist es oft segensreich, sich von alten, nicht mehr förderlichen Mustern und Emotionen zu lösen. Das bedarf einer Entscheidung für sich selbst und manchmal auch Unterstützung und Mut von außen. Und dann kann’s losgehen.

In meiner Werkstatt Lebenskunst tue ich das mit mentalem Coaching, Impuls-Workshops –und auch kreativ bei den intuitiven Malfreudeworkshops.
Für mich und für dich. Für alle, die neugierig sind auf sich selber und ihr Leben. Besuchen wir uns doch selbst in unserem Atelier, nehmen wir den Pinsel in die Hand – es wird spannend!

Sei dein Künstler und gestalte dein eigenes (Lebens)-Werk.

Deine Dorothea Runck

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Written by 

Ich bin 57 Jahre alt und lebe in Fürth. Einen Teil meiner Zeit widme ich meinem Beruf als Grafikerin, meinem ganz normalen Alltag und den nahen Menschen um mich und den anderen Teil meinen weiteren Herzensaufgaben: dem Coachen und dem Gestalten . Ja, ich bin Gestalterin von ganzem Herzen, in der Kunst, aber noch viel mehr in meinem Leben, das ich seit einigen Jahren bewusst - vor allem im Inneren - gestalte. Ich habe mich über Jahre in Seminaren, in Eigenarbeit und Reflexion weitergebildet, umfassende Transformationsmethoden kennengelernt, die ich für mich selbst und im Coaching anwende. Ich bin immer wieder erstaunt, wie stark uns unser Denken und Fühlen beeinflusst. Und wie leicht man das verändern kann, wenn man es wirklich will. Was andere Blickwinkel bewirken und auslösen. Und wie wohltuend es ist, in seiner Mitte zu sein und immer mehr zu lernen auf die wahre Intuition zu hören. Beim mentalen Coaching und der Arbeit mit dem MGC-Tool kann ich Menschen ganzheitlich, systemisch und am Urgrund der Probleme unterstützen. Dieses Modul ist für mich etwas Besonderes, ich bin immer wieder bei mir selbst überrascht, welche Erleichterung und Klarheit es bewirken kann, wenn auf energetischer Ebene blockierende Muster gelöst werden. Auf einmal werden neue Wege gesehen und können gegangen werden. Wichtig ist mir das Bewusstsein, dass JETZT alles gut ist, das unser wahres Selbst unsere innere Wahrheit trägt. Und aus dieser optimistischen Einstellung heraus mit Freude Veränderungen zulassen und entscheiden. Ich biete Einzelcoaching vor Ort, auch individuelle Coachingformate, Impulsworkshops, Malfreudeworkshops und Natur erleben. Themenworkshops auch über die Ferne und per Mail. Das Leben gestalten ist eine Kunst, deshalb finden meine vor-Ort-Angebote in der Werkstatt LEBENSKUNST statt. Standort: 90768 Fürth

One thought on “Warum dein Leben ein Kunstwerk ist

  1. Hallo Dorothea,
    mir gefällt dein Artikel sehr gut. Es ist ein schönes Bild was du da in mir entstehen lässt: mein Leben als Kunstwerk zu betrachten und den „Denk-Pinsel“ voll Freude in die schönsten Farben einzutauchen. Dankeschön dafür.
    Herzliche Grüße
    Jutta

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