Der wichtigste Mensch – bist DU!

In unserer schnelllebigen Zeit, mit all den Anforderungen, Stress, Druck, Wünschen und Vorstellungen vergessen (verdrängen) wir etwas Wesentliches:

UNS Selbst!!

Wir kennen meist unsere Rollen:

Eltern sein oder in Partnerschaft leben, Arbeitnehmer, Nachbar, Freund oder Selbständiger sein und versuchen ständig allem gerecht zu werden. Je nach innerer Vorstellung, was wir denken,  darstellen oder erfüllen  „müssen“ – oft schon geprägt in der Kindheit – aber wir sehen und erkennen nicht mehr Uns selbst!

Wir selber bewerten UNS und das auch wesentlich strenger, als wir es mit anderen machen würden.

Wenn wir aber innehalten (ich weiß, das macht fast Zeitdruck) und uns einmal anschauen, wie viele Rollen wir haben, und wie wir diese ausfüllen, können wir entweder jeder Rolle nur zum Teil gerecht werden, schrauben unsere Vorstellung zurecht oder brauchen einen 48 Stunden Tag!!!

Und damit kommen wir dann auch nicht aus und merken spätestens jeden Abend, dass etwas liegen blieb, etwas nicht reichte oder jemand – ja auch wir selber – enttäuscht sind!

Das macht immer unzufriedener und beeinträchtigt unseren Schlaf und unsere Motivation.

Und das machen wir nicht Tage oder Monate – Du ahnst schon – das geht unendlich so weiter,  bis wir erschöpft sind von diesem enormen Druck.

Wir können uns Fragen: warum wir so handeln, oder was wir „davon“ erwarten, wenn wir so mit uns umgehen!?

Wir kommen oft auf das Gesehen- oder Anerkanntwerden, die Wertschätzung und auch auf eine Zugehörigkeit, die wir gerne spüren und fühlen.

Was wir ganz sicher verlieren ist unser Inneres, unsere Mitte!

Wir hören und fühlen uns kaum noch.

Na gut – meist sind die Zeiten heute so eng gestrickt, dass wir eh kaum Zeit zum Spüren haben, sondern eher handeln und agieren – abends dann auch mal entspannen (wenn nur nicht immer der Kopf vermitteln würde, was eigentlich noch zu tun wäre) oder einfach vor dem Fernseher dösen, der meist auch noch Angst und Unsicherheit vermittelt oder zumindest Traumfamilien in Werbungen zeigt, womit wir uns dann auch wieder vergleichen können.

Wir merken meistens gar nicht mehr, dass wir viel zu selten genau bei der Sache sind, die wir gerade machen.

Sondern im Vergangenen feststecken (was hab ich vergessen, von dem, was ich noch auf meinen Plan hatte) oder schon im Kommenden sind (unbedingt wichtig ist noch… oder an was muss ich noch denken das es zu erledigen gilt).

Ständig schwirrt es in uns und wir machen zudem  vieles Gleichzeitig statt „einfach“ genau hier und jetzt nur das eine zu erledigen und uns dabei genau darauf einlassen.

Zum Glück kann man das trainieren.

Was ist mit den guten Gedanken, mit dem was mich nährt, was mir Freude bereitet, was mich entspannt und der Dankbarkeit für all die Dinge die gut gelaufen und erledigt sind?

All das nährt und bereichert uns, aber wir haben es oftmals verlernt, nehmen es nicht wichtig oder sind uns nicht bewusst, dass unsere Speicher auch aufgefüllt werden müssen.

Dazu kommt es meist erst in einer Krise, wenn der Körper und die Seele sich nicht anders zu helfen wissen und so ein Stopp! einlegen.

Ein Kurz-Test

  • Greifst Du eher einmal schnell zu einer Tablette bei Schmerzen, oder nimmst Du sie als Anzeichen um mal zur Ruhe zu kommen?
  • Könntest Du Dir „erlauben“, einmal am Tag eine Zeitspanne nur für Dich zu haben?
  • Redest Du mit Dir genauso verständnisvoll, wie mit Deiner besten Freundin oder Deinem besten Freund?

Hier ein paar Ansätze die Dir helfen, wenn du magst

  • Finde abends bevor Du schlafen gehst, drei Sachen, für die Du am heutigen Tage Dankbar sein kannst. Es ist ein wunderschönes Gefühl mit dem Du einschlafen wirst.
  • Erkenne,  dass nicht alles perfekt und von Dir alleine erledigt werden muss.
  • Was kann abgegeben werden? Oder in der Familie / Partnerschaft zusammen erledigt werden?
  • Wo kannst Du eine Pause für Dich einlegen?
  • Höre Deine Lieblingsmusik (Das geht auch im Büro wenn man sich kurz wegdreht, den Blickwinkel dabei verändert und eines seiner Lieblingslieder hört). Das bringt mehr als grübeln.
  • Rede mit Dir und gehe mit Dir genauso gut und verständnisvoll um, wie Du es mit deinen Liebsten tust.

Gehen Dir ständig Gedanken durch den Kopf, dann höre einfach mal nur auf Deinen Atem! Das bringt dich ins Hier und Jetzt.

Oder stelle dir eine Kerze im Inneren vor, wo der Kerzenschein mit jedem Ausatmen höher wird – das bringt Dich wieder in Deinen Rhythmus.

Kreisen Deine Gedanken weiter, dann stelle Dir einen Fluss vor, auf dem Du Deine Gedanken ablegen  kannst. Das entlastet und gibt Dir wieder etwas Luft.

Sich selbst der/die Nächste zu sein – ist so wichtig

Wenn ich mich nicht kenne oder mich nicht wahrnehme und wertschätze…

Wer dann ???

Wissen andere besser was ich brauche, sollte? Reicht es Dir aus, einfach zu überleben? Vielleicht denkst du, bessere Zeiten kommen einfach später?

Du  kannst wählen und  immer wieder neu entscheiden!

Jetzt ist einfach der beste Augenblick!

Und das Beste ist, dass die Welt sich auf dein Strahlen freut!!!

 

Anja Wiebers

 

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Ich möchte Dich an Dich erinnern. Dir helfen, wieder Dein Tempo zu finden und Deine Freude auch im Alltag zu erfahren. Dinge zu sehen, die immer da waren, aber für die Du den Blick verloren hast. Möglichkeiten mit Dir suchen, wie Du Dir wieder nahe kommst und wieder spüren kannst, was Dir gerade gut tut. Dir zeigen, wie Du in stressigen Situationen Deine Mitte behältst oder zumindest wieder zurück findest. Das Du weißt, was dich begeistert und dir Kraft spendet, damit Du es anwenden kannst, wenn Du es brauchst. Wenn Du Dich mit deinen Bedürfnissen wahrnimmst, kannst Du Dich unterstützen, versorgen und bist nicht dem ausgeliefert was Dich schwächt, beunruhigt oder nicht gut tut. Solange wir nicht wissen, was uns stärkt, freier macht oder beseelt – ein Lächeln ins Gesicht zaubert – so lange bleibt es eher ein Zufall wie wir uns fühlen oder hängt von anderen ab. Oder wir denken es geht eh gerade nicht, weil die Umstände es nicht hergeben. Standort: Meldorf

One thought on “Der wichtigste Mensch – bist DU!

  1. Wenn man dies liest, dann denkt man über den Sinn des Lebens nach , mach ich alles richtig? Wann leb ich? Unsere Konsumgesellschaft sorgt auch dafür das wir immer mehr Geld verdienen wollen, um uns dies alles leisten zu können, glaube weniger ist manchmal mehr, mehr ich, mehr leben , Leben einfach mal genießen, auch dies will gelernt sein, glaube ich brauch auch mal ein Coach, der mir zeigt wo ich hin muss, danke für diesen Text ??

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